Am Freitag, den 17. November 2017 fand der diesjährige Bundesweite Vorlesetag statt. Initiiert wurde er durch die STIFTUNG LESEN gemeinsam mit der Wochenzeitung DIE ZEIT und der DEUTSCHEN BAHN.

Bei uns im Kindergarten hatten sich zusätzlich zu den Erzieherinnen auch fünf Mamas und Papas zum Vorlesen angekündigt. So konnten an diesem Tag zu jeder Zeit verschiedene Bücher vorgelesen werden. Die Erzieherinnen richteten im Kindergarten zwei gemütliche Lesebereiche ein. Die Leseecken „Bücherwurm“ und „Leseratte“. Durch bequeme Sofas, Teppiche und warmen Lichtern entstand eine lesefreudige Umgebung. Hier konnten die Kinder Erfahrungen sammeln, wie viel Spannendes, Überraschendes und Faszinierendes zwischen 2 Buchdeckeln stecken kann.
Mit der Teilnahme am Bundesweiten Vorlesetag wollen wir darauf aufmerksam machen, dass:

  • Kinder ein Recht auf Vorlesen haben!
  • die Kinder beim Vorlesen spielerisch ihren Wortschatz erweitern.
  • Vorlesen Lesefreude weckt und einen wichtigen Impuls setzt, später selbst lesen zu wollen.
  • Vorlesen ein unverzichtbarer Baustein  zur ganzheitlichen Entwicklung ist.

Die Kinder genossen die Zeit mit den Erwachsenen. Bei der Bücher- und Geschichtenauswahl wurden die verschiedenen Altersgruppen der Kinder berücksichtigt. Schon die Kleinsten zeigten großes Interesse an den Bilderbüchern. Damit die Liebe zu den Büchern nicht verloren geht, gibt es im Kindergarten eine kleine Bücherei. Dort finden wöchentlich  Ausleihzeiten statt, in der sich die Kinder ein Buch für Zuhause ausleihen dürfen.
Den Kindern ebenso wie den Vorlesern hat der Tag Spaß gemacht, so dass wir uns vorstellen können dass auch in Zukunft einige Eltern vielleicht ja auch Großeltern regelmäßig bei uns im Kindergarten vorlesen.

(Bericht und Bilder: Kita Hirschhorn)


 

 

 

Ja, natürlich! Alle Gegebenheiten dazu sind da. Von der Jugendzahnpflege in Bensheim werden wir betreut und mit Zahnbürsten und Zahnpasta versorgt. Für die Kinder unseres Kindergartens ist es was ganz Selbstverständliches, dass sie nach dem Frühstück und dem Mittagessen in den Waschraum gehen und ihre Zähnchen putzen.
In der Gruppe unserer Großen gibt es auch einen „Zahnpasta- Austeiler“ (jeden Tag ein anderes Kind), der jedem Kind eine kleine „Erbse Zahncreme“ auf die Bürste geben darf.
Sogar einen Patenzahnarzt haben wir schon seit vielen Jahren zur Seite gestellt bekommen.
Dr. Melcher und sein Team ermöglichen es,  1x im Jahr an einem Vormittag  im Kiga zu sein –und ein paar Tage später gibt es unsererseits einen Gegenbesuch in seiner Praxis.
Durch den Besuch unseres Patenzahnarztes können – in entspannter und vertrauter Atmosphäre mögliche Berührungsängste abgebaut werden. Dr. Melcher erarbeitet dann gemeinsam mit den Kindern „alles“ rund um den Mund. Begriffe wie Spucke oder Speichel werden genannt und deren Notwendigkeit; welche Funktion die Zunge hat und dass die Zähne Namen haben. Alle diese Begriffe werden besprochen – und oftmals darüber hinaus.
Als Dr. Melcher im Oktober bei uns war, brachte er seine Mitarbeiterin Beate mit. Gemeinsam übten sie mit den Kindern im Waschraum das Zähneputzen nach der KAI – Methode.
Ein paar Tage später besuchten wir die Praxis. Dort durften wir – unterteilt in 2 Gruppen – die kleinen und großen Gerätschaften des Zahnarztes beschauen und mit Dr. Melcher, Ramona und Beate experimentieren. Ein besonderes Highlight war natürlich das gemeinsame Sitzen auf dem Behandlungsstuhl und die Mechanik dieses Gerätes.
Während eine Gruppe in der Praxis weilte, konnte die andere im Wartezimmer ihre Frühstückspause machen. Danach gings noch ein wenig in den Hof des Bonihauses.
Zu unserer Überraschung wurden wir dort noch von Annegret mit Getränken und Gebäck umsorgt. Lieben Dank!
Danke natürlich auch an Dr. Melcher und seinem Team für die kontinuierliche und liebevolle Betreuung und Umsorgung!

(Bericht und Bilder: Kindergarten GerneGROSS)


Die Martinsfeier ist der Einstieg in die vorweihnachtliche Lichterzeit. Der Sommer und Spätsommer sind endgültig vorbei, es wird draußen deutlich kühler, die Tage sind kürzer, die Nächte länger. Im Kindergarten basteln die Kinder ihre Laternen. In diesem Jahr entstanden Hexen, Dinosaurier, Laternen mit Herbstblättern und bunten Farben. Am Freitag, den 10.11.2017 war es dann wieder soweit, die Kinder der Kindertagesstätte Hirschhorn zogen mit ihren Laternen, begleitet von ihren Familien und Freunden, durch die Straßen der Hirschhorner Altstadt. Angeführt wurde der Zug von Pferd und Reiter (Frau Wohlfahrt als St. Martin mit ihrem Pferd Fritz). Gleich danach folgte die Jugend und Bambinis der Freiwilligen Feuerwehr Hirschhorn in einem stimmungsvollen Fackelzug. Musikalisch wurde der Zug von der Katholischen Kirchenmusik Hirschhorn (KKM) begleitet. An jedem Haltepunkt stimmten sie die Laternenlieder an und unterstützten die zahlreichen  Sänger und Sängerinnen beim Singen des traditionellen Liedguts. Am Chateau-Landon-Platz angekommen, begrüßte Pater Joshy die muntere Gesellschaft. Er erinnert an den Wohltäter St. Martin, der sich für die Armen einsetzte und als einer der großzügigsten Menschen seiner Zeit galt. Pater Joshy freute sich darüber dass das Brauchtum der Martinsfeier in Verbindung mit dem Laternenumzug, durch das Engagement der Kita, aufrecht gehalten wird.  Gerne kündigte er die kleine Aufführung der Martinslegende an,  die von den Kindern der Maxi-Gruppe vorgeführt wurde. Durch die alljährlich aufgeführte Martinslegende, hält diese den Gedanken an Nächstenliebe auf ihre Weise wach. Bei der Aufführung wurden die Kinder ebenfalls von der KKM musikalisch begleitet. Nach dem offiziellen Ablauf der Martinsfeier folgte der gemütliche Teil, dazu hatte die Jugend der Freiwilligen Feuerwehr das Martinsfeuer entzündet und beaufsichtigt. Die Erzieherinnen der Kindertagesstätte sorgten für das leibliche Wohl der Gäste mit Glühwein, Kinderpunsch und heißen Würstchen. Bürgermeister Oliver Berthold und Stadträtin Sabine Hoffmann verteilten an die Kinder, das traditionelle Martinsbrötchen.

Der Martinstag hat in Deutschland eine lange Tradition.

Laterne laufen und Hefegebäck verspeisen, dazu als Erwachsener die Hände und den Bauch mit einem herrlich duftenden Glühwein (für Kinder den Kinderpunsch) wärmen, sind an diesem Gedenktag wahre Herbstfreuden. Hierbei werden Kindheitserinnerungen wach und ob man nun als Eltern mit seinem Nachwuchs und der selbstgebastelten Laterne den Martinszug mitläuft oder als Zuschauer nur dem bunten Treiben auf der Straße zusieht, dieser Tag und damit verbundene Momente gehören in unseren Kulturkreis und sind ein zeitloses Zeichen für Heimat und Gemeinschaft.

Wir Erzieherinnen der Kindertagesstätte finden es wichtig den Kindern die Brauchtumsfeier „St. Martin“ und wie sie hier in unserer Region gefeiert wird, weiter zu geben. Das bedeutet im Vorfeld eine Laterne basteln, sich gemeinsam Gedanken über das Teilen machen. Die Martinslegende erzählt bekommen. Zum Laternenzug verabreden und mit Pferd und Reiter durch die Straßen ziehen. Laternenlieder singen, die von Blasinstrumenten begleitet werden, dabei stolz die leuchtende Laterne tragen. Kinderpunsch und Hefebrötchen genießen.

Wir danken allen Beteiligten ganz herzlich für die gute Zusammenarbeit und somit für das gute Gelingen unserer diesjährigen Martinsfeier.

(Text und Bilder: Kita Hirschhorn)

 

Endlich ging ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung.

Nachdem wir uns den Krippenbus mit sechs Sitzplätzen vom Kindergarten Langenthal ausleihen durften, machten wir am Freitag, den 23.06.17 mit unseren Kleinsten (Kinder im Alter von 1- 2,5 Jahren), einen Ausflug zum Wochenmarkt.

Früh ging die Wuselei schon los. Wir mussten alles richten und einpacken. Becher und Wasser zum Trinken mussten bei der Hitze mit, Windeln waren wichtig und auch die Erste Hilfe Tasche durfte nicht fehlen.

Dann ging es los! Die Kinder stiegen in den Wagen ein. „ Alle Einsteigen- Türen schließen, anschnallen und abfahren.“ So klang es durch den Kindergarten. Ganz stolz saßen unsere Kinder in dem großen Wagen und es gab viel zu sehen. Unterwegs trafen wir auf viele bekannte aber auch unbekannte Gesichter, die sich mit uns freuten.

Am Wochenmarkt angekommen schauten wir uns alle Stände an und kauften Erdbeeren. Die liebe Frau am Obst- und Gemüsestand schenkte uns dann sogar noch eine ganze Tüte voll mit Bananen, die waren wirklich sehr lecken. Dafür möchten wir uns auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich bedanken. Das Higlight für unsere Kleinen war wohl für jedes Kind eine Kugel Eis, das wir in der Kaffeemanufaktur kauften.

Im Park vor dem Langenbein Museum setzten wir uns ins Gras und genossen das leckere Eis. So gestärkt fuhren wir wieder zurück. Zum Glück kam uns ein Mann zur Hilfe als wir die zwei „Steigungen“ hoch zum Kindergarten bewältigen mussten. Mit vereinten Kräften schoben wir den Krippenbus die Steigungen hoch und waren ganz schön aus der Puste als wir wieder im Kindergarten angekommen waren. Ein großes Dankeschön an den unbekannten Helfer für die tatkräftige Unterstützung.

So ging langsam ein erlebnisreicher, spannender, fröhlicher, genussvoller heißer Tag zu Ende.

(Bericht und Bilder: Kita >Hirschhorn)


 

Am Samstag, den 15.07.2017, feierte die Städt. Kindertagesstätte Hirschhorn ihr diesjähriges Sommerfest. Passend zum Jahresthema wurde das Gelände „Beim Ätsche“ in einen Dschungel verwandelt. Schon früh kamen die Kinder als Dschungeltiere verkleidet, mit ihren Familien und Freunden auf’s Festgelände. Auch der Bürgermeister Oliver Berthold, Erster Stadtrat Karlheinz Happes und der Stadtverordneten-Vorsteher Harald Heiß, ließen es sich nicht nehmen die Reise in den Dschungel mitzuerleben.

Nach der offiziellen Begrüßung durch die Leiterin der Kindertagesstätte Helga Gärtner, die noch einmal das vergangene Kindergartenjahr reveu passieren ließ und die genauen Hintergründe der Wahl des Jahresthemas „Dschungel“ erläuterte, begrüßten alle Kinder die Gäste mit dem Lied: „Herzlich Willkommen, schön dass ihr da seid…“

Dann folgte die Aufführung des Kindermusicals (geschrieben und begleitet von der Erzieherin Noemi Amati) „Simbas Reise in den Dschungel“. Die zwei Löwenkinder, Simba und seine Freundin Kiara, machten sich auf die Reise in den Dschungel um ein Abenteuer zu erleben. Dort begegneten ihnen kleine mini Schlangen, gefährliche Krokodile, große Elefanten und wilde Affen. So viel Neues machte die Löwenkinder müde und sie legten sich an einen schattigen Platz schlafen. Im Traum kamen noch einmal alle Dschungeltiere, zu dem Lied: “Er lebt in dir…. „ auf die Bühne. Bei so emotionalen Dschungelrhythmen konnte selbst das Publikum nicht mehr stillstehen und sie stimmten in den Tanz mit ein. Die Belohnung für alle mitwirkenden Kinder und Erzieherinnen, war am Ende der Aufführung ein  tosender Applaus des Publikums.

Damit ein Fest in dieser Größenordnung gelingen kann, bedarf es vieler Helfer und es verlangt ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft. Beide Kriterien wurden erfüllt, in dem sich die Eltern zahlreich in die Spenden-und Helferlisten eintrugen. Für den Gesamtablauf und die Organisatin der Bewirtung, zeigte sich der Elternbeirat verantwortlich. Dafür noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön. Ein ganz besonderer Dank geht an Herrn Andreas Körber, besser bekannt als „Der Ätsche“, der uns beratend zur Seite stand und das Gelände mit Sportplatz für das Fest zur Verfügung stellte.

Nach dem Mittagessen wurden die Dschungelspiele eröffnet. Die Kinder bewiesen ihre Geschicklichkeit im Dschungel-Parcuor mit Kokosnusswerfen oder beim Eidechsen angeln. Sie konnten Fruit-Lopp-Ketten fädeln und sich beim Kinderschminken in ein Dschungeltier verwandeln lassen. Sehr beliebt waren auch die Seifenblasenexperimente.

So erlebten alle Beteiligten am Ende des Kindergartenjahres ein wunderschönes Sommerfest, mitten im Dschungel „Beim Ätsche“ in Hirschhorn.

(Bericht und Bilder: Kita Hirschhorn)

Dieser Aufforderung kamen die Kinder unserer Maxi-Gruppe gerne nach und machten ganzheitliche mathematische Erfahrungen im Zahlenraum von 1-20.

Neben grundlegenden Inhalten der elementaren Mathematik umfasst das Projekt eine generelle Förderung der Wahrnehmung, der Merkfähigkeit, der Motorik, des gesamten Ausdrucksvermögens und vor allen der Sprache. Gerade die Sprachentwicklung wird beim Aufbau mathematischer Kompetenzen wirksam und nachhaltig mitgefördert, da das Programm musikalische Elemente sowie „Zahlengeschichten“ beinhaltet.

Die zukünftigen Schulkinder der Kindertagesstätte Hirschhorn „entdeckten“ in der ersten Hälfte ihres letzten KiTa- Jahres das Zahlenland „1“. Hier ging es darum, eine spielerische und ganzheitliche Herangehensweise an den Umgang mit den Zahlen von 1 bis 10 zu erreichen. Dazu trafen sich die Kinder einmal in der Woche zu einem festen Termin, bei dem eine Zahl (Zahl der Woche) im Mittelpunkt stand. Dabei wurden den Kindern die ausgewählten Lernmaterialien zur Verfügung gestellt, und die Erzieherinnen wiederholten Lieder und Geschichten. Im letzten halben Jahr entdeckten die Kinder dann das Zahlenland „2“, in dem sie den Zahlenraum 10 bis 20 erkundeten.

Mit diesem Projekt werden die Sechsjährigen der KiTa sehr liebevoll, spielerisch und kindgerecht an die oft unbeliebte Mathematik herangeführt.

Alle teilnehmenden ABC- Schützen bekamen am Ende, während einer kleinen Feier, ihr „Zahlenland- Experten- Diplom“ überreicht.

(Bericht und Bilder: Kita Hirschhorn)

Wieso gibt es Ostereier nur an Ostern? Weshalb sind sie bunt bemalt? Warum sind Eier, die im Hühnernest liegen keine Ostereier?

Unsere Kinder wollten es genau wissen und sind schon vor Ostern diesen Fragen nachgegangen. Sie fanden heraus, dass Hasen keine Eier legen können und sie auch nicht bunt bemalen. Die Kinder erfuhren, dass die bunt bemalten Eier und die Hasen eine lange Tradition haben. Immer in der Fastenzeit zwischen Aschermittwoch und Ostern wurden die Eier gekocht um ihre Haltbarkeit zu verlängern. Damit man sie von den frischen Eiern unterscheiden konnte wurden sie bemalt. Am Ende der Fastenzeit, am Ostersonntag hat man die Eier als Geschenke verteilt. Tja und der Hase, der war natürlich nicht fürs Eier legen verantwortlich. Es wird vermutet, dass er sie nur verteilt, schließlich wird er seit jeher pünktlich zu Ostern in den Gärten gesichtet.

Zum Auftakt der Osterfeier kam der Kasper mit einer Ostergeschichte in den Kindergarten. Er wollte der Großmutter ein Osterei als Geschenk bringen. Kasperle hatte die Eier selbst angemalt. Sein Freund Igel sollte mitkommen wenn er die Großmutter besucht. Aber ohje mineh was war passiert, der Igel kam mit einer verletzten Pfote. Er wollte ein Ei aus dem Hühnernest für Kasperle mitbringen, da hat ihn doch das Huhn ganz fest in die Pfote gepickt. Kasper erklärt dem Igel den Unterschied zwischen einem Osternest und einem Hühnernest, in dem das Huhn ihre Eier ausbrühten möchte. Die Kinder wussten dass natürlich schon und halfen dem Kasper bei seinen Erklärungen.

Als Kasper sich verabschiedet hatte, begann die Ostereiersuche. Im ganzen Kindergarten waren die Eier versteckt. Zum Osterfrühstück gab es dann natürlich Eier, Karotten, Gurken, Brot und Festtagskuchen. Nach dem alle gestärkt waren nahmen die Kinder mit Freude und viel Bewegung an der Osterrally teil. Jedes Kind bekam eine Laufkarte und konnte damit an den einzelnen Stationen teilnehmen. Es gab Hasenweitsprung, Eierlauf und Eierweitwurf.

So verbrachten die Kinder ein fröhliches und buntes Osterfest im Kindergarten.

(Bericht und Bilder: Kita Hirschhorn)

Trotz leichtem Nieselregen kamen zahlreiche Kinder mit ihren Eltern, Großeltern, Freunde und Ehemalige ans Langenthaler Feuerwehrhaus um sich mit uns auf den Weg zu machen. Der Heddesbacher Bläserchor stimmte uns, wie viele Jahre vorher, mit den traditionellen Martinsweisen auf unseren Laternenzug ein.
Wohl geleitet von der Langenthaler Feuerwehr und  an der Kreisstraße abgesichert von der Polizei ging es talabwärts die gewohnte Runde zur 1. Station am Kinderspielplatz in der Ulfenbachstraße. Danach setzten wir uns mit unseren leuchtenden Laternen weiter in  Rich-tung „Hohes Feld“ in Bewegung. An einzelnen Haltepunkten sangen wir gemeinsam unsere gelernten Martinslieder. Einige Anwohner schmückten am Wegrand  mit Kerzenlicht unsere Zugstrecke. Am  Wendeplatz warteten dieses Jahr Strohballen und große Gefäße auf uns. Darin stellten die Kinder ihre Laternen. Um diesen erleuchteten Mittelpunkt tanzten alle Teilnehmer zur Musik,  eingespielt von der Langenthaler Feuerwehr, um die Martinslichter. Verkleidet als die netten Kühe Milli und Molli zeigten unsere Kinder wie viel Spaß sie am Tanzen hatten. Bei den Klängen von „Hejo, guter alter Mond“ ergriffen die Kinder wieder ihre Laternen um unseren Weg zum Kindergarten zurück fortzusetzen. Dort angekommen konnte Bürgermeister  Berthold und Frau Backfisch, in Vertretung der Gemeinde Heddesbach, dieses Mal leckere Sesamlaugenstangen als Martinsgabe  verteilen. Bei Kinderpunsch, Glühwein und heißer Wurst konnte sich Klein und Groß stärken und bei netten Gesprächen in gemütlicher Runde um den entzündeten Feuerkorb verweilen.
Ganz herzlichen Dank an alle die am Gelingen dieses kleinen, traditionellen Festes beigetragen haben.

(Bilder und Beitrag: KitaGerneGross)

Wie es in dem Kinderlied von Volker Ludwig beschrieben wird, erleben wir den Alltag im Kindergarten. Gleich nach dem wir unsere Schulanfänger aus dem Kindergarten entlassen haben, standen auch schon die zukünftigen Schulanfänger in den Startlöchern. Nicht nur unser Großen sind älter geworden und suchen nach neuen Herausforderungen, sondern auch die  Kinder aus der Krippe sind aus ihrem noch sehr beschützten Umfeld herausgewachsen und wollen auf Entdeckungsreise gehen…

… Wir werden immer größer, jeden Tag ein Stück.
Wir werden immer größer, das ist ein Glück.

Die hohe Motivation der Kinder, sich auf einen neuen Lebensalltag im Kindergarten einzustellen, waren Grund genug für uns mit den Kindern ein“ Wechselfest“ zu feiern. Die ältesten Kinder wechselten in die Maxi-Gruppe, die Kinder ab 3 Jahren wechselten in die Gelbe-Gruppe und die Kinder aus der Krippe  in die Blaue-Gruppe, in der speziell das  Raumkonzept  auf die Altersgruppe    2-3 Jährige entwickelt wurde. Um diesen Übergang bewusst zu erleben, trafen sich alle Kinder und Erzieherinnen  in der geschmückten Halle. Für jede Gruppe war ein bestimmter Platz vorbereitet. Nachdem die Kinder klar gestellt hatten, was bei dem Wechselfest eigentlich passiert – nicht etwa  die Spielsachen oder die Erzieherinnen tauschen den Platz – nein, die Kinder  wechseln in die nächst größere Gruppe,  konnten wir starten. Die aufgerufenen Kinder schlüpften, mit ihrem persönlichen Steckbrief in der Hand, durch einen Reifen in der Farbe der zukünftigen Gruppe und alle bejubelten den Übergang  von jedem einzelnen Kind. Strahlend, Stolz und vom Applaus beflügelt gingen sie auf ihre neue Gruppe zu.
Übergänge gehören zum Leben und können Krise als auch Chance bedeuten. Es sind Zeiten, in denen sich Kinder stark weiter entwickeln und Kompetenzen erwerben, von denen sie in späteren Übergängen (z.B. in die Schule) profitieren können. Diese Übergangskompetenzen bedeuten für die Entwicklung  enorm viel, da Übergänge  und Veränderungen das Leben prägen. Jetzt sind die Kinder gefordert, sich in der neuen Situation zu Recht zu finden.  Sie werden in den nächsten Wochen neue Beziehungen aufbauen, die eigene Identität verändern („Ich bin jetzt ein Maxi-Kind) und neue Rollenanforderungen meistern. Wir die Erzieherinnen unterstützen sie dabei und begleiten ihr Wachstum mit Freude und pädagogischer Fachlichkeit. Denn eins ist unumstößlich…

… Wir werden immer größer, darin sind wir stur.
Wir werden immer größer, in einer Tour.
Ganz egal, ob’s regnet, donnert oder schneit,
wir werden immer größer und auch gescheit.

Bericht und Bilder: Kita Hirschhorn

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