Monatsarchive: Juni 2012

Heute Morgen fand unter reger Beteiligung der Bevölkerung und der Presse die Vernissage zur Kunstaktion „Wir sind Hirschhorn“ von Enno Folkerts statt. Weitere Informationen unter www.hirschhorn.de -> Leben in Hirschhorn.

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Zu einem Verkehrsunfall kam es am Mittwochvormittag (27. Juni) am Brombacher Wasser zwischen einem PKW aus Rothenberg und einem Radfahrer aus Eberbach. Der Radfahrer wurde mit leichten Verletzungen nach Eberbach ins Krankenhaus gebracht. Die Freiwillige Feuerwehr Hirschhorn sicherte die Unfallstelle.

Gemeinsam ist möglich, was der Stadt oder dem Einzelnen nicht gelingen würde. Engagierte Bürgerinnen und Bürger griffen am vergangenen Dienstag engagiert zu Hacke und Harke und entfernten das Unkraut von der Boulebahn am Château-Landon-Platz. Mit vereinten Kräften gelang es an einem Abend, aus der „Rasenfläche“ wieder eine erkennbare Spielbahn zu schaffen. Schon am nächsten Tag rückte der städtische Bauhof mit schwerem Gerät an, verteilte und walzte Sand, der an anderer Stelle übrig geblieben war. Damit ist die Boulebahn ab dem Wochenende wieder bespielbar.

Die offizielle Einweihung wird am Dienstag, 3. Juli um 17.30 Uhr mit einen Glas Sekt und einem kleinen Spiel stattfinden. Alle, die gerne Boule spielen und französische Lebenskultur mögen, sind dazu eingeladen.

Für die weitere Pflege der Boulebahn hat eine Hirschhorner Bürgerin die Patenschaft übernommen. Die Benutzer werden gebeten, für Sauberkeit zu sorgen und ggf. auch „Schmutzfinken“ freundlich auf ihr Fehlverhalten hinzuweisen. In diesem Zusammenhang wird auch nochmals auf die Verantwortung der Hundehalter hingewiesen: im Stadtgebiet besteht Leinenpflicht und die Hinterlassenschaften der Freunde auf vier Pfoten müssen komplett entsorgt werden. Allen verantwortlichen „Frauchen“ und „Herrchen“ an dieser Stelle auch einmal ein „Danke“.

Zwei verwaiste Schwanenküken rettete am gestrigen Dienstag eine engagierte Hirschhorner Bürgerin vor den Attacken der Reviernachbarn. Liebevoll mit etwas Essbarem und Wasser ausgestattet konnten sich die Küken zunächst etwas erholen. Zufällig traf die Bürgerin einen städtischen Mitarbeiter, den sie um Rat fragte. Dieser erinnerte sich daran, dass der Leiter des städtischen Bauhofes in seiner früheren sowjetischen Heimat Tierarzt war. Der Bauamtsleiter unterbrach auch gerne seinen Feierabend und nahm sich der Küken an (Foto). Sie wurden wieder zum Neckar gebracht um im richtigen Revier wieder den Eltern übergeben zu werden. Zumindest der Schwanenvater – die Mama war wohl gerade nicht „zuhause“ – nahm sich der beiden liebevoll an. Schwäne und Stadtverwaltung bedanken sich für tierfreundliche Engagement aller Beteiligten.

Der Helikopter, der heute mehrfach über dem Schloss zu sehen war, ist nach Informationen der Stadt bei Baumfällarbeiten zur Sicherung der Eisenbahnlinie im Auftrag der Deutschen Bahn AG (bzw. deren Netztochter) im Einsatz. Es handelt sich also nicht um einen Rettungseinsatz. Wie lange die Arbeiten noch dauern und wie häufig der Helikopter noch kommt, ist nicht bekannt.