Monatsarchive: August 2012

Die Vorbereitungen auf das Ritterfest (http://www.hirschhorner-ritter.de/ritterfest.htm) laufen auf Hochtouren. Morgen, Samstag 1.9.12, ist um 11.00 Uhr Eröffnung und bis Sonntagabend ist Hirschhorn im Ausnahmezustand. Das Wetter spielt wohl einigermaßen mit, so dass einem Besuch nichts im Wege steht. Eine Bitte: Wenn möglich kommen Sie bitte mit Bus und Bahn. Zusätzliche Parkplätze stehen Ihnen in diesem Jahr am Sportplatz und im Stadtteil Ersheim zur Verfügung (sind ausgeschildert). Das Parkangebot entlang des Neckars ist wegen der Tunnelumleitung in diesem Jahr eingeschränkt. Bis Morgen, wir freuen uns auf Sie!

Morgen, 31. August, beginnt das Tele-Voting für die Sommertour des Rhein-Neckar-Fernsehens und endet am 9. September. Jeder Anruf zählt einen Sonderpunkt und wird mit den Sonderpunkten vor Ort sowie den Punkten aus dem Web-Voting verrechnet. Schauen Sie deswegen auch auf die Homepage www.rnf.de und klicken Sie den Film von Hirschhorn an, jeder Klick wird gezählt. Die Telefonnummer für die Direktabstimmung lautet 01378 / 881 8183 (Anrufe sind kostenpflichtig! – Details s. Flyer/Foto). Die Bekanntgabe des Endergebnisses erfolgt in der RNF-Sendung am 10. September ab 18 Uhr. Rufen Sie an oder klicken Sie den Film für Hirschhorn an, damit die Stadt die Sommertour 2012 gewinnt.

Zu einem Verkehrsunfall kam es am Montagnachmittag (27. August 2012) um kurz vor 15 Uhr auf der Hainbrunner Straße. Nach Auskunft der Polizei Hirschhorn hatte eine Autofahrerin beim Linksabbiegen auf den Parkplatz eines Supermarktes einen Motorradfahrer übersehen. Es kam zur Kollision bei der der Motorradfahrer glücklicherweise nur leicht verletzt wurde.

Die Freiwillige Feuerwehr Hirschhorn war zur Sicherung des Unfallortes und zur technischen Hilfe vor Ort.

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage gab es auf der Hainbrunner Straße eine Ölspur, die ebenfalls von der Freiwilligen Feuerwehr gebunden und beseitigt wurde. Nach Auskunft der Polizei war die Ölspur aber nicht Ursache des Motorradunfalls.

Bürgermeister Rainer Sens empfing heute (27. August 2012) den Darmstädter Regierungspräsidenten Johannes Baron in Hirschhorn. Anlass war die Übergabe der Mitgliedsurkunde der Umweltallianz Hessen an die Textilfärberei Hirschhorn GmbH.

Anlässlich der Begrüßung im Rathaus stellte Bürgermeister Sens die Stadt Hirschhorn vor und erläuterte die besondere geografische Lage der Stadt und der sich daraus ergebenden Konsequenzen. Offen wurde auch das Thema „kommunaler Schutzschirm“ angesprochen, da der Regierungspräsident im Fall einer Teilnahme der Stadt Hirschhorn auch die neue Kommunalaufsichtsbehörde wäre.

Außerdem setzte sich Bürgermeister Sens für eine Aufnahme Hirschhorns in den Lärmaktionsplan Hessen, Teilplan Schienenverkehr, ein, für den der Regierungspräsident als Behörde zuständig ist. Da die Bahnstrecke durch das Neckartal als in Hessen als „badische“ Bahnlinie gilt, wird der Lärmschutz vor den zunehmenden Güterzügen bisher noch nicht aktiv betrieben. In entsprechende Programm des Landes Baden-Württemberg wird eine hessische Stadt aber verständlicherweise auch nicht aufgenommen. Regierungspräsident Johannes Baron sagte hier eine Überprüfung zu.

Den Abschluss des Besuchs bildete ein kurzer Rundgang durch die Altstadt.

Gemeinsam mit 1.129 Mitgliedern, darunter 22 Kommunen, ist die Textilfärberei Hirschhorn GmbH jetzt Mitglied der Umweltallianz Hessen. Regierungspräsident Johannes Baron überreichte heute dem Inhaber des Unternehmens, Michael Thierling, die Urkunde persönlich vor Ort. Dabei konnte dieser auch die Glückwünsche von Bürgermeister Rainer Sens entgegen nehmen.

Die Regierungspräsident Johannes Baron bei der Übergabe der Urkunde betonte, wurde die Firma wegen ihrer besonderen Anstrengungen auf dem Gebiet des Umweltschtzes in die Umweltallianz aufgenommen. „Hervorzuheben ist insbesondere die Installation einer Wärmerückgewinnungsanlage. Das gesamte warme Abwasser wird über einen Wärmetauscher geleitet, der das benötigte Prozesswasser dadurch auf 40° Celsius erwärmt“, betont der Regierungspräsident. Darüber hinaus ist ein Rauchgaswärmetauscher eingebaut worden, womit ebenfalls erheblich Energie eingespart weden kann. Um Wasser zu sparen und somit auch den Abwasseranfall zu reduzieren, sollen künftig neu entwickelte Farbstoffe verwandet werden, die eine höhere Farbtiefe ermöglich.

Bei einem Rundgang durch das Unternehmen zeigten sich die Besucher, neben Regierungspräsident Baron und Bürgermeister Sens auch der zuständige Abteilungsleiter im Regierungspräsidium Walter Reinhard, beeindruckt von der modernen Produktion, den internationalen Handelsbeziehungen des Unternehmens und der Tatsache, dass die Textilfärberei Hirschhorn auch als Ausbildungsbetrieb für junge Leute da ist.

 

Am Neckarlauer bereitet die Verkehrssituation weiterhin große Sorgen. Das betrifft sowohl den ruhenden als auch den fließenden Verkehr.

Bei einer 12-stündigen Geschwindigkeitsmessungen am 20. August 2012 wurden insgesamt 5.237 Fahrzeuge erfasst, 3.769 davon in Richtung Neckarsteinach und 1.468 in Richtung Eberbach. Diese Verteilung entspricht den Erwartungen durch die Umleitung am Tunnel. Geblitzt wurden nur Fahrzeuge, die trotz eines Toleranzabzugs die maximal zulässigen 30 km/h überschritten. Fahrzeuge, die nur geringfügig zu schnell waren, sind in den nachfolgenden Zahlen nicht erfasst.

Insgesamt wurden 382 Verstöße verfolgt, von denen immerhin 27 so schnell waren, dass nicht nur ein Verwarngeld auf sie zukommt, sondern ein Bußgeldverfahren wartet. Zwei weitere Fahrer, die mit 64 bzw. 65 km/h gemessen wurden, müssen wohl für einige Zeit auf Ihren Führerschein verzichten. Insgesamt waren 7,3 % der Fahrzeuge auch nach Abzug der Toleranz zu schnell.

Da man davon ausgehen muss, dass ein Teil der Fahrzeugführer verbotenerweise gewarnt wurden, muss davon ausgegangen werden, dass sich an normalen Tagen deutlich über 10 % der Fahrzeuge zu schnell bewegen. Bürgermeister Rainer Sens hat daher den für Hirschhorn zuständigen Ordnungswidrigkeitenbezirk Neckarsteinach darum gebeten, die Messung auch mit Hilfe einer besser getarnten Handmesseinrichtung in den nächsten Wochen mehrfach zu wiederholen.

Zu Beginn des neuen Schuljahres werden mit der Handmesseinrichtung auch wieder verstärkt die Schulwege in Hirschhorn kontrolliert – auch in der Fußgängerzone und in verkehrsberuhigten Bereichen wie am Kindergarten.

 

Ein anderes Ärgernis am Neckarlauer sind Fahrzeuge, die trotz Halteverbots parken. Das gilt sowohl für Halteverbote, die anlässlich der Straßenpflege entlang der Stadtmauer aufgestellt werden als auch für solche, die verkehrsgefährdend und verbotswidrig entlang des Neckars parken. Wer durch falsches Parken einen Unfall mitverursacht, kann dafür auch finanziell in die Haftung genommen werden. Immer wieder kann man kritische Situationen auch für Fußgänger beobachten, die sich zwischen fahrenden und parkenden Autos bewegen müssen. Das gilt auch für das Parken an den Bushaltestellen, das grundsätzlich verboten ist.

Immer wieder erreichen die Stadt Wünsche nach mehr Sauberkeit. Mit Umstellungen im Bauhof soll diesem Wunsch in Zukunft mehr Rechnung getragen werden. Andererseits ignorieren Bürgerinnen und Bürger diese Bemühungen, zum Beispiel indem sie trotz tagelang vorher angekündigten Halteverbots entlang der Stadtmauer parken. In unmittelbarer Nähe zu den Fahrzeugen kann das Unkraut nicht entfernt werden.

Da in Hirschhorn zumindest außerhalb von Großveranstaltungen mehr als genügend kostenfreie Parkplätze zur Verfügung stehen, muss man wohl von Bequemlichkeit der Fahrzeugnutzer ausgehen. Auf die Fahrzeughalter, die heute (27. August) verbotswidrig parkten, wird ein Ordnungswidrigkeitsverfahren zukommen, künftig wird nach Abwägung der Umstände auch auf Kosten des Halters abgeschleppt.

Die SPD-Fraktion der Regionalversammlung der Metropolregion Rhein-Neckar machte auf ihrer Radtour duch das romantische Neckartal am Samstag (25. August) in Hirschhorn Station. Die Gruppe, die von ehemaligen Neckarsteinacher Bürgermeister Eberhard Petri geführt wurde, ließ sich von Stadtführer Jürgen Waibel unter anderem die Geschichte der Ersheimer Kapelle erläutern (Foto). Begrüßt wurden die Radler von der SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Bürgermeisterin a.D. Ute Stenger und Bürgermeister Rainer Sens. Nach einem Abstecher in die Hirschhorner Altstadt führte der Neckarsteinacher Bürgermeister Herold Pfeifer die Gruppe in seine Stadt, wo die Radtour endete.

Rund 30 Kinder von 6 bis 12 Jahren haben sich gestern (23.8.12) auf Schatzsuche am Schlossberg begeben. Ausgestattet mit GPS-Geräten galt es für jede Gruppe, an zwanzig Stationen Wegmarkierungen zu finden und Quizfragen richtig zu beantworten. Mit Hilfe von Satelliten navigierten die jungen Schatzsucher sicher durch den Wald bis hinauf zur „Platte-Hütte“. Bei sommerlichen Temperaturen waren hier Getränke und ein Eis eine willkommene Erfrischung. Bei der Rückkehr zum Schloss wartete noch eine Siegerurkunde auf jede/n – nun geocaching-erfahrene/n – Teilnehmer/in. Vielen Dank an „Geofun“ aus Lautertal für die reibungslose Organisation und an alle Helfer.

Am letzten Tag des Ramadan, des islamischen Fastenmonats, besuchte Bürgermeister Rainer Sens am 18. August die Moschee zum traditionellen Fastenbrechen nach Sonnenuntergang. In sehr freundlicher Atmosphäre tauschte sich der Vorstand der Gemeinde mit dem Bürgermeister über aktuelle Fragen aus. Im Mittelpunkt standen die Fortschritte beim Bau der Moschee und der mögliche Eröffnungstermin. Aber auch Fragen der Integration wurden erörtert. Der Dialog wird auch zusammen mit den Hirschhorner Vereinen demnächst fortgestzt.

Nachtrag 20.8.12: Entgegen einer missverständlichen Bildunterschrift in der RNZ ist Bürgermeister Sens nicht Mitglied der islamischen Gemeinde, sondern war als Gast eingeladen.

26 Hirschhorner Ferienkinder starteten, „bewaffnet“ mit einer Becherlupe, zur großen Entdeckertour. Käfer und Schnecken, Spinnen, Frösche und Kaulquappen fanden eine neue Bleibe bei den Kindern. Leider waren die Schmetterlinge schneller und manch sehnsüchtiger Blick der Kinder folgte dem Schwirrflug dieses begehrten Insekts. Maximilian Fink erzählte seinen aufmerksamen Zuhörern Wissenswertes über die Hummel. Einige Kinder riskierten auch einen Blick in ein Hummelnest. Am anderen Ende des wunderschönen Geländes der Familie Fink lud Heinz Hess die Ferienspielkinder zu einer Reise durch die Jahreszeiten mit einem Bienenvolk ein. Nach einer wundervollen Stärkung mit leckeren Honigbroten und süßen Äpfeln gab es noch eine besondere Überraschung: Das Käferrennen. Oliver Fink hatte für das Rennen alles vorbereitet. Einige Kinder hatten sich als „Käfer-Betreuer“ gemeldet und schon ging es los. Nach den Ausscheidungsrennen und dem Finale standen die drei Sieger bald fest: Speedy Gonzales, Supermann und Osar waren an diesem Nachmittag die schnellsten Rennkäfer. Ein großartiger Entdeckertag klang danach aus. Ein herzliches Dankeschön an Sandra und Oliver Fink, Heinz Hess und Maximilian Fink für seine tollen Schilderungen über die Hummel und Annelies Fink, die die leckeren Brote schmierte.