Monatsarchive: Dezember 2012

Da in den nächsten Stunden wieder mit steigendem Neckarwasser zu rechnen ist (s. http://www.hvz.baden-wuerttemberg.de/cgi/daten.pl?id=9019) bleibt die Uferstraße zunächst gesperrt. Eine Freigabe nur für wenige Stunden an den Feiertagen würde einen unverhältnismäßigen Aufwand bedeuten.

Gestern gab es einen Erdrutsch oberhalb des Neckartalradwegs etwa in Höhe des Tunnels. Da die Gefährdungsstelle auf dem Gebiet der Gemeinde Schönbrunn liegt, wurde das Polizeirevier Eberbach informiert und um Sicherung der betroffenen Stelle gebeten.

Allen noch einen schönen zweiten Weihnachtsfeiertag.

Aus einer Mail an Hessen Mobil:

Sehr geehrter Herr Moritz,

wenn etwas nicht so funktioniert, wie es sollte, bekommt man bekanntlich sehr schnell eine Rückmeldung. Darüber wird oft aber vergessen, die guten Leistungen und besonderes Engagement zu erwähnen.

Dies will ich nun aber nicht versäumen: Wir bedanken uns sehr bei Ihnen und Ihrem Team dafür, dass es doch möglich war, den Tunnel und die Brücken auf der B37 bei Hirschhorn in beide Richtungen für den Verkehr freizugeben. Diese Regelung hat sich bereits beim letzten Hochwasser vor ein paar Tagen bestens bewährt. Hessen Mobil hat damit unsere Stadt sehr entlastet. Viele Autofahrer kommen nun zügig und staufrei an ihr Ziel. Ich bedanke mich für Ihr persönliches Engagement und die zügige Bearbeitung unseres Anliegens durch Ihre Mitarbeiter.

Wir wünschen Ihnen, Ihrer Familie und Ihren Mitarbeitern ein friedliches Weihnachtsfest und einen guten Übergang in das neue Jahr und hoffen auf eine so konstruktive Zusammenarbeit wie bei der Lösung der angesprochenen Situation.
Mit freundlichen Grüßen
Rainer Sens
Bürgermeister der Stadt Hirschhorn (Neckar)

Noch etwas auf der Verwaltung zu erledigen? Dann ist morgen, Freitag, 21. Dezember 2012, während der normalen Öffnungszeiten die letzte Gelegenheit in diesem Jahr. „Zwischen den Jahren“ bleibt die Verwaltung aus Kostengründen geschlossen und wir sind am 2. Januar 2013 wieder für Sie da.

Wir wünschen Ihnen allen ein friedliches Weihnachtsfest und einen guten Übergang in ein hoffentlich erfolgreiches Jahr 2013. Mögen Krankheiten und Krisen, Krieg und Katastrophen Sie und unsere Stadt meiden.

es ist Weihnachtszeit und so manch einer fragt sich erstaunt: schon wieder? Eben haben wir doch noch den tollen Karnevalsumzug gesehen, waren bei der Walpurgisnacht auf dem Schloss dabei, haben beim Florianstag auf dem Château-Landon-Platz gesessen, die Maibäume aufgestellt und am Brunnen in Langenthal gefeiert. Unsere Kinder haben tolle Ferienspiele mit Zirkus erlebt. Wir haben die Gäste aus unserer Partnerstadt begrüßt und die Konzerte genossen, Klassik ebenso wie Pop. Wir haben das Ritterfest gefeiert und die Kürbiswochen, der Toten gedacht und die Lichter in den Adventsfenstern angezündet. Und noch viel, viel mehr.

Und jetzt ist alles das schon wieder Vergangenheit. Einige Aufgaben liegen noch vor uns. Gerne hätte ich in diesem Jahr noch das alte Schulgebäude der Neckartalschule an die Vereine übergeben, aber bürokratische Hemmnisse sorgten leider wieder für Verzögerungen. Für den Stöckbergweg sind noch weitere Prüfungen nötig, bevor er wieder freigegeben werden kann. Dafür hat Langenthal mit der anstehenden Flurneuordnung eine gute Perspektive als lebendiges Dorf. Auch der Radweg zwischen Langenthal und Hirschhorn kann damit realisiert werden.

Die Wirtschaft in Hirschhorn hat ein stabiles Jahr hinter sich. Die Zahl der Arbeitsplätze und die Einwohnerzahl schwanken nur im üblichen Rahmen. Auch der Tourismus ist auf einem guten Weg, nicht zuletzt durch die Aktivitäten der Gastronomen und durch den Neckarsteig. Hier erwarten wir auch im kommenden Jahr deutliche Impulse – nicht zuletzt durch die Wiedereröffnung des Museums und den neu gestalteten Uferbereich.

Das größte Problem unserer Stadt sind aber die Finanzen. Die Ursachen für diese Lage sind vielfältig: Die Unterfinanzierung durch das Land für immer mehr Aufgaben ist eine Ursache. Aber auch vor Ort wurden in der Vergangenheit in bester Absicht Entscheidungen gefällt, die sich heute als wirtschaftlich nicht vorteilhaft herausstellen.

In dieser Situation haben sich die Politik und die Verwaltung zusammengesetzt und ein Konzept zur Sanierung der städtischen Finanzen bis zum Jahr 2020 erarbeitet. Über alle Parteigrenzen hinweg wurde hart gerungen, wurden Argumente abgewogen und zum Schluss ein Konzept erstellt, dass allen als tragbar erscheint – auch wenn es für die Bürgerinnen und Bürger, aber auch für die Verwaltung, harte Einschnitte mit sich bringen wird. Letztlich ist dieser Weg aber die einzige Möglichkeit, unsere Stadt handlungsfähig und damit lebens- und liebenswert zu erhalten.

Vieles wird in Zeiten knapper Kassen nur durch mehr Gemeinsinn zu verwirklichen sein. Dazu möchte ich mit einem Märchen enden: Ein Mann erhielt durch eine besondere Fügung die Gelegenheit, sich Himmel und Hölle anzusehen. Zunächst wurde er in einen Raum geführt, in dem dürre Gestalten versuchten, sich mit einem viel zu langen Löffel, die Suppe, die auf dem Tisch stand, in den Mund zu führen. Doch wie immer sie auch versuchten ihre Gier nach der Suppe zu befriedigen, es war unmöglich. Das war zweifellos die Hölle. Dann wurde der Mann in den nächsten Raum geführt. Das gleiche Bild: die Suppe, die viel zu langen Löffel – und dennoch waren hier alle kugelrund, gut gelaunt und fröhlich. Mit den langen Löffeln haben sie sich nämlich gegenseitig gefüttert. Der Unterschied zwischen Himmel und Hölle liegt nicht daran, wie viel wir haben, sondern wie wir uns verhalten.

In diesem Sinn wünsche ich Ihnen eine frohe Weihnachtszeit, Frieden, einen guten Übergang ins neue Jahr. Ich würde mich freuen, Sie am 1. Februar 2013 zum Neujahrsempfang im Kloster begrüßen zu dürfen.

Ihr Rainer Sens
Bürgermeister

Die Mädchen und Jungen der Bambini-Gruppe aus der Jugendfeuerwehr Hirschhorn freuen sich schon riesig auf die Präsentation ihres Adventsfensters am Küchenstudio Mathes.

Am kommenden Samstag, dem 22. Dezember 2012 ist es soweit. Um 18 Uhr treffen sich alle kleinen  und großen Feuerwehrfreunde, um miteinander den vierten Advent willkommen zu heißen.

Ein fröhlicher Abschluss der Adventsfensteraktion zu dem Sie alle herzlich eingeladen sind. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Ein Pressebericht vom 19. Dezember 2012 legt nahe, dass durch das letzte Hochwasser erhebliche Schäden an der neuen Neckarpromenade entstanden seien. Eine Prüfung durch das Bauamt ergab aber, dass die Schäden gering sind und nur an Stellen entstanden, die entweder nachträglich angelegt wurden (also noch nicht so fest verwachsen sein konnten) oder besonderen Belastungen ausgesetzt sind (hier muss ggf. noch einmal nachgearbeitet werden).

Die Schadensfläche beträgt ca. 30 – 35 m² von insgesam 1.070 m², also nur rund 3 %. Es kann also keine Rede davon sein, dass die Anlage „arg gelitten“ habe. Die Baufirma wurde informiert und zur Absicherung aufgefordert. Neuer Rollrasen wird erst nach Ende der Hochwassersaison verlegt. Der überwiegende gut angewachsene Rasenteil hat das Hochwasser gut überstanden.

Für den Pegel Gundelsheim ist für das Wochenende wieder Hochwasser prognostiziert. Wir rechnen damit, dass im Laufe des Samstagvormittags die Uferstraße gesperrt werden muss – den genauen Zeitpunkt können wir aber nicht vorhersagen, da auch das Wasser aus den Seitenbächen des Neckars eine Rolle spielt.

Bitte stellen Sie sich darauf ein und parken Sie Ihr Auto ab Freitagabend nicht auf hochwassergefährdeten Parkplätzen. Im Zweifel müssen wir Ihr Fahrzeug auf Ihre Kosten abschleppen.

Ein Lichtblick ist, dass uns Hessen Mobil versprochen hat, dass die Brücke-Tunnel-Brücke-Kombination spätestens ab heute (14.12.) 17.00 Uhr in beide Richtungen befahren werden kann und dass alle Zu- und Abfahrten benutzbar sein werden.

Trotzdem werden wir in der Altstadt wieder vermehrt kontrollieren. Wir werden wie gehabt Anwohner der Altstadt und sonstige Berechtigte tolerant behandeln, außer wenn schneller als Schrittgeschwindigkeit gefahren wird oder Rettungswege blockiert werden. Unberechtigten Durchfahrern drohen wieder empfindliche Bußgelder.

Auch die Kinder aus der Neckartalschule Hirschhorn freuen sich schon darauf, ihnen das dritte Adventsfenster zu präsentieren. Sie haben sich in diesem Jahr für die besondere Geschichte des Hirten Simon mit den vier Lichtern entschieden. Musikalisch wird die Erzählung ebenfalls von einem kleinen Orchester der Neckartalschule begleitet.

Wir laden sie alle ein, mit dabei zu sein bei der Geschichte von den vier Lichtern des Hirten Simon.

Am Samstag, dem 15. Dezember um 18 Uhr treffen wir uns vor der Hirsch-Apotheke am Freien Platz.

Aufgenommen in Hirschhorns kleinstem Stadtteil am Samstag, 8.12.12 bei herrlichem Sonnenschein.

Zurzeit (12.12.12) ist der Tunnel gesperrt, um die Sicherungstechnik einzubauen, die für die Freigabe des Verkehrs in beide Richtungen nötig ist. Wann die Freigabe in beide Richtungen erfolgt, ist bei der Stadt Hirschhorn noch nicht bekannt. Wir warten noch auf Antwort von Hessen Mobil.

Unabhängig davon bereitet sich die Stadt auf die Wetterlage gegen Ende der Woche vor. In der Nacht von Donnerstag (13.12) auf Freitag ist mit Glatteis zu rechnen, da ab Donnerstagnacht ein Temperaturumschwung zu erwarten ist, so dass wir auch Nachts zwischen 6 und 8 °C erhalten können. Dafür steht die Prognose im Hochwasser am Samstagvormittag bei 3,50 m in Gundelsheim, d.h. wenn alles so eintrifft gegen 11.00 Uhr Wasser auf der Straße. Maximal werden 4,30 m erwartet, ein Wert der erfahrungsgemäß wieder unten korrigiert wird. Erst am 19.12. fällt gemäß Prognose das Wasser wieder unter den Hochwasser-Grenzwert.

Da wir noch nicht wissen, ob schon bei diesem Hochwasser der Tunnel in beide Richtungen freigegeben wird, rechnen wir vorsichtshalber wieder mit einer Ampelschaltung. Das bedeutet auch wieder verstärkte Kontrollen in der Fußgängerzone. Nicht berechtigte Durchfahrer müssen mit empfindlichen Strafen rechnen, ebenso Berechtigte, die zu schnell fahren oder Rettungswege blockieren.