Auch in den nächsten 10 Jahren wird die Kernstadt Hirschhorn das Prädikat Luftkurort tragen. Der Hessische Fachausschuss für Kurorte, Erholungsorte und Heilbrunnen beim Regierungspräsidium Kassel hat nach eingehender Prüfung festgestellt, dass Hirschhorn weiterhin die Voraussetzungen für die Anerkennung als Luftkurort erfüllt und daher in seiner Fachausschusssitzung im November 2012 empfohlen, das Prädikat zu bestätigen. „Dieser Empfehlung folge ich gerne und freue mich die Bestätigung heute mitteilen zu können“, sagte Wirtschaftsminister Florian Rentsch heute in Wiesbaden. In Hessen gibt es 48 Luftkurorte. Die Bestätigung von Hirschhorn-Kernstadt spricht sowohl für die Luftqualität, als auch für ein bewährtes Bioklima, beides Kriterien die als Voraussetzung für die Bezeichnung ‚Luftkurort‘ unerlässlich sind. Das Prädikatisierungsverfahren bietet verlässliche Qualitätsstandards in Luftkurorten, aber auch in Heilbädern und allen anderen Kurorten. Dazu gehört, dass alle zehn Jahre überprüft wird, ob die Voraussetzungen für das jeweilige Prädikat noch erfüllt werden. Grundlage für die Verleihung sind die vom Deutschen Heilbäderverband und dem Deutschen Tourismusverband herausgegebenen „Begriffsbestimmungen – Qualitätsstandards für die Prädikatisierung von Kurorten, Erholungsorten, Luftkurorten und Heilbrunnen. „Gerade Qualität ist im Tourismus der Schlüssel zum Erfolg. Qualitätssicherung und Verbesserungen sind deshalb zentrales Anliegen und eine Daueraufgabe für alle Beteiligten zugleich“, so der Minister.

2 Antworten auf Wirtschaftsminister Rentsch bestätigt Prädikat Luftkurort für Hirschhorn-Kernstadt: „Gute Luft – Signal an Gäste“

  • Gudrun Kalke sagt:

    Seit dem letzten Hochwasser,ich glaube,es war Anfang Februar,liegt an der Uferstrasse ein relativ grosser Berg mit angeschwemmtem Treibgut,abgesichert mit Band und Warnlampe.Mittlerweile war mindestens einmal Annahme von Schnittgut.
    Wir Mitbürger werden immer wieder darauf hinhewiesen,unsere Grundstücke sauber zu halten.
    Aber die Stadt ist abscheinend nicht in der Lage,diesen Dreck abzufahren.
    Aber vielleicht warten wir auf das nächste Hochwasser,das dann das Treibgut mitnimmt nach Neckarsteinach??
    Jeder Hundedreck wird im Stadtanzeiger moniert,aber für diesen Schandfleck fühlt sich keiner in der Stadt zuständig.
    Mit freundlichen Grüssen Gudrun Kalke

    • Rainer Sens sagt:

      Sehr geehrte Frau Kalke,

      leider haben Sie Recht wenn Sie diesen Haufen von Treibgut als unvereinbar mit dem Status als Kurort bezeichnen.

      Leider gehen Sie ohne Nachfrage davon aus, dass die Misere in den Zuständigkeitsbereich der Stadt fällt. Außerdem unterstellen Sie, dass die Stadt untätig gewesen sei. Beides ist falsch.

      Die Uferstraße ist eine Landesstraße und für die Beseitigung ist damit das Land d.h. ‚Hessen mobil‘ zuständig. Trotzdem hat die Stadtverwaltung Hirschhorn sich schon seit Wochen für die Beseitigung eingesetzt. Zuletzt habe ich mich heute Morgen selbst dafür eingesetzt, dass der Unrat bis spätestens Ostern verschwindet. Heute Mittag – also noch vor Ihren Kommentar – haben wir die Zusage erhalten, dass der Haufen spätestens am Mittwoch entsorgt wird.

      Damit ist Ihr Anliegen schon erledigt. Für Rückfragen und Fragen zu anderen Themen stehe ich gerne zur Verfügung. Dadurch lassen sich auch bei allem verständlichen Ärger nicht zutreffende Anschuldigungen vermeiden. Vielen Dank.
      Rainer Sens

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.