Die Hochwasser-Vorhersage-Zentrale Baden-Württemberg kündigt für die Nacht von Freitag, 31. Mai, Samstag, 1. Juni 2013, das Überschreiten der Hochwassermarke I und einen Pegelhöchststand von rund 5 Metern am Samstag an (http://www.hvz.baden-wuerttemberg.de/cgi/daten.pl?id=9019). Dies würde bedeuten, dass in Hirschhorn die Uferstraße überflutet wird.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Hochwasserprognosen in den letzten Monaten oft glücklicherweise nicht so eingetroffen sind, wie sie angekündigt wurden. Daher hoffen wir noch, dass sich die Regenfälle nicht so auswirken, wie befürchtet. Weil aber die Prognose deutlich über der Hochwassermarke liegt, müssen wir uns dennoch vorbereiten:

  • Bitte beachten Sie die Lautsprecherdurchsagen und beobachten Sie die Hinweise im Blog auf der städtischen Homepage www.hirschhorn.de oder auf der städtischen Facebook-Seite, die bei Bedarf aktualisiert werden.
  • Wir bitten alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger sich auf ein mögliches Sommerhochwasser vorzubereiten und Häuser wie Gegenstände zu sichern.
  • Insbesondere sollten in der kritischen Zeit Fahrzeuge nicht auf Parkplätzen abgestellt werden, die als „nicht hochwassersicher“ (oder ähnlich) ausgeschildert sind.
  • Vor allem Autobesitzer, die das Feiertagswochenende zu einem Kurzurlaub ohne Auto nutzen, werden gebeten ihr Fahrzeug hochwassersicher abzustellen.
  • Die Rechtslage ist klar: Jeder Autobesitzer ist für sein Fahrzeug selbst verantwortlich, die Hinweise der Stadt sind ein freiwilliger Service. Die Stadt ist aber verpflichtet, Fahrzeuge, die akut von Hochwasser bedroht sind und damit eine Gefahr für andere und die Umwelt darstellen, abschleppen zu lassen. Die Kosten dafür trägt der Besitzer.
  • Die Straßenbauverwaltung des Landes „Hessen Mobil“ wird im Hochwasserfall den Verkehr auf der B37 mit Ampeln durch den Tunnel leiten. Da in diesem Fall mit langen Staus zu rechnen ist, empfehlen wir, so viel wie möglich zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erledigen.
  • Einfahrt in die Altstadt ist nur Berechtigten erlaubt – und nur zum Erreichen ihres Anwesens, nicht zur bequemen Durchfahrt.
  • Denken Sie an Kinder und Senioren – auch bei Hochwasser gilt in der Altstadt Schrittgeschwindigkeit.
  • Parken für Anwohner wird während des Hochwassers in der Altstadt geduldet, wenn mindestens drei Meter Durchfahrtsbreite für Rettungskräfte bleibt. Wenn die Durchfahrt für Rettungskräfte nicht mehr möglich ist, wir auch hier ohne Vorwarnung abgeschleppt.

Nachtrag 28. Mai, 14.50 Uhr: Aktuelle Prognose für Samstag: ca. 4, 1 m. Würde immer noch eine überflutete Uferstraße bedeuten. Aber die Prognose geht in die richtige Richtung. Daumen drücken dass es nicht so viel regnet in den nächsten Tagen.

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