Noch immer funktionieren bei vielen Bürgerinnen und Bürgern im Hirschhorner Stadtteil Ersheim die Anschlüsse für Festnetz-Telefonie und Internet nicht. Die Telekom sieht sich nicht imstande, einen verbindlichen Termin für die Fertigstellung zu nennen. In einigen Straßen funktionieren die Telefone aber wieder, an anderen Stellen ist die Leitung immer noch tot. Bürgermeister Rainer Sens will sich nun ein Bild von der Lage machen und bittet die Betroffenen um Mitteilung, welche Anschlüsse betroffen sind. Dann wird er sich mit einer entsprechenden Liste mit der Telekom in Verbindung setzen.

Die Mitteilung sollte – wenn möglich in dieser Reihenfolge – folgende Angaben enthalten:

  • Datum und Uhrzeit der letzten Überprüfung
  • Name des Anschlussinhabers
  • Straße und Hausnummer
  • Was funktioniert NICHT: Telefon und/oder Internet?
  • Für evtl. Rückfragen (freiwillig): Mobiltelefonnummer oder E-Mail-Adresse

Die Angaben werden ggf. der Telekom zur Prüfung weitergeleitet, bleiben aber ansonsten vertraulich.

So können die Angaben übermittelt werden: formlos auf Papier in den städtischen Briefkasten am Rathaus einwerfen. Oder: per Mail an rainer.sens@hirschhorn.de ODER: per persönliche Nachricht im städtischen Facebook-Portal (bitte nicht als öffentlicher Kommentar, sonst können wir die Vertraulichkeit nicht wahren). Da wir ohnehin erst etwas Neues sagen können, wenn Bürgermeister Sens mit der Telekom gesprochen hat, bitten wir von telefonischen Meldungen oder persönlichen Vorsprachen abzusehen – sie erleichtern damit auch die Arbeitsabläufe. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

2 Antworten auf Defekte Telekomanschlüsse sorgen weiter für Verärgerung – Bürgermeister Sens setzt sich bei Telekom ein

  • Info sagt:

    Danke für die Unterstützung!
    Wichter als eine schnelle Hilfe ist meines Erachtens eine fachgerechte Reparatur!
    Lieber 5 Tage länger weg vom Netz und dafür dann eine saubere Installation, die dann auch künftig dem Hochwasser etc. stand hält, als ein Flickwerk das bei nächster Gelegenheit wieder Probleme bereitet.

    Zu bedenken ist zudem, dass gerade in Ersheim die DSL Verfügbarkeit eingeschränkt ist. Bei DSL3000 ist idR schluss, DSL >=16.000 bleibt ein Traum der sich wohl so schnell nicht erfüllen wird. Konkurenz gibt es mangels Kabel-BW Anbindung praktisch auch keine.
    Somit wäre seitens der T-Com evtl. auch zu prüfen, ob es nicht sogar wirtschaftlich wäre, defekte Kabel/Komponenten schon für eine schnellere Anbindung Ersheims zu rüsten (LWL etc).

    Zu prüfen wäre evtl. auch, ob die Kabel von Privatpersonen, deren Anschluss noch geht, für die betroffenen Firmen umgeklemmt werden könnten. Das setzt die Einwilligung der beteiligten Personen voraus, könnte aber den Schaden für die Firmen verringern und der T-Com Zeit für eine fachgerechte Reparatur oder sogar für den Ausbau der Leitungen verschaffen!?

    • Rainer Sens sagt:

      Zunächst einmal: Der Beitrag ist doch vernünftig und vollkommen in Ordnung. Warum dann anonym? Dies ist das letzte Mal, dass wir so etwas freischalten, künftig werden anonyme Beiträge als Spam gelöscht.
      Zur Sache: Ja, Sorgfalt ist sicher wichtig, aber man kann auch Übergangslösungen schaffen und die Menschen nicht hängen lassen. Inwiefern sich etwas „umklemmen“ lässt im digitalen Zeitalter, das kann ich als Laie nicht beurteilen.
      Ein Tipp zumindest für Privathaushalte: Ich wohne ja bekanntlich auch in Ersheim und habe seit einiger Zeit „Telekom Entertain Satellit“ (sicher gibt es ähnliches auch von anderen Anbietern). Das geht deutlich schneller (im Download) als über Kabel (8.000 – 10.000 mbit so meine Erfahrung). Und da dabei „Festnetz“ als Voice-over-IP enthalten ist, bin ich glücklicherweise nicht von der Störung betroffen. Einen schönen Abend wünscht Ihr Bürgermeister Sens

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