Monatsarchive: Juni 2015

Als Alternative zum Besuch bei Explore science in Mannheim besuchten wir dieses Jahr mit unseren angehenden Schulkindern das idyllisch gelegene Carl Bosch Museum. Als wir das beeindruckende Gebäude, umgeben von alten Gingko-bäumen erreichten, wurden wir ganz herzlich von Frau Flock empfangen. Nach einer Erkundungsrunde um die Anlage auf der die imposanten Erfindungen zur Herstellung von Ammoniak ausgestellt sind, rief uns Frau Flock zu einer Kennenlern – Runde zusammen. Dort erzählte sie uns sehr anschaulich von den Erfindungen Carl Bosch´s, der schon als Kind sehr neugierig war. Später hat er mit seinem Entwicklungsverfahren den Kunstdünger hergestellt, der besonders zur damaligen Zeit der Kriegs – und Hungersnöte sehr wichtig war und ist, brachte er doch eine entscheidende Steigerung des landwirtschaftlichen Ertrags.
Jetzt sollten die Kinder auch die Möglichkeit des Forschens haben – sie kennen das auch vom Kindergarten, aber so professionell wie dort geht es im Kindergarten nicht zu: Ausgestattet mit weißen Kitteln an sterilen Tischen, verfolgten wir Frau Flocks Anweisungen. Alles war gut vorbereitet. Jedes Kind hatte seinen eigenen Experimentierbereich unter dem Motto „Losgesaust und aufgebraust“. Es wurde beobachtet, mitgeteilt, geschnuppert, gemixt, portioniert, geschmeckt und wieder ausprobiert. Mit drei Experimenten im Bereich der Farben, des Herstellen von Brause und wie man ein Feuer mit Gasen zum Löschen bringt, konnten wir unsere Erfahrungen machen.
Die zweieinhalb Stunden sind wie im Fluge verstrichen, die Kinder waren höchst motiviert, beeindruckt und erstaunt über ihre Experimente und Ergebnisse.
Wir haben die Zeit dort sehr genossen und danken Frau Flock und dem gesamten Team für das Erlebte.

Beitrag und Bilder: Kiga GerneGROSS

GerneGROSS

Große Aufregung am letzten Freitag im Kiga GerneGROSS. Rauchschwaden zogen ums Hauseck. Ein Brand im Kindergarten – zum Glück nur eine Übung.
Nachdem unser Brandschutzbeauftragter der Stadt, Adi Wann, mit unseren Kindern letztes Jahr das richtige Verhalten im Falle eines Brandes besprochen und geübt hatte  erfolgte nun eine „richtige Übung“ mit der Freiwilligen Feuerwehr von Langenthal.
Ein Feuer im Elektoraum, inszeniert von Talisas Papa, mit viel Rauch, kleinem Feuer und Geräuschen bemerkten die Schnatterganskinder zu allererst. Mit Sammelruf verständigte man sich gegenseitig und sogleich räumten die Kinder mit ihren Erzieherinnen die Einrichtung auf dem kürzesten und ungefährlichsten Fluchtweg das Gebäude. Kaum am Sammelpunkt angekommen, trafen schon zwei Einsatzwagen der Freiwilligen Feuerwehr am Parkplatz des Kindergartens ein. Wir konnten der Feuerwehr mitteilen, dass alle Kinder schon aus dem Gebäude sind. So konnten die Feuerwehrleute sofort mit dem Löschen beginnen. Unsere Kinder beobachteten aufmerksam, wie die Schläuche ausgerollt wurden, einige mit Atemschutzmasken ins Gebäude liefen und aus dem Elektroraum einen Arbeiter „retteten“. Als das Wasser aus den Schläuchen spritzte und auch unsere Blumen, die Büsche und der Rasen nass wurden, war die Begeisterung groß.
Dann wurde gemeldet, dass der Brand gelöscht ist. Alles war gut gegangen und wir konnten uns bei heißen Würstchen mit Brötchen und Apfelsaftschorle gemeinsam mit den Feuerwehrleuten von diesen „Schrecken“ erholen.

Unseren freiwilligen Helfern aus der Langenthaler Feuerwehr danken wir für diese Übung ganz herzlich, zumal wir erfahren haben, dass für diese Übung keine Freistellung von der normalen Arbeit erfolgt, sondern alle unbezahlte Freizeit oder Urlaub nehmen müssen.

Beitrag und Bilder: Kiga-GerneGROSS