Als Alternative zum Besuch bei Explore science in Mannheim besuchten wir dieses Jahr mit unseren angehenden Schulkindern das idyllisch gelegene Carl Bosch Museum. Als wir das beeindruckende Gebäude, umgeben von alten Gingko-bäumen erreichten, wurden wir ganz herzlich von Frau Flock empfangen. Nach einer Erkundungsrunde um die Anlage auf der die imposanten Erfindungen zur Herstellung von Ammoniak ausgestellt sind, rief uns Frau Flock zu einer Kennenlern – Runde zusammen. Dort erzählte sie uns sehr anschaulich von den Erfindungen Carl Bosch´s, der schon als Kind sehr neugierig war. Später hat er mit seinem Entwicklungsverfahren den Kunstdünger hergestellt, der besonders zur damaligen Zeit der Kriegs – und Hungersnöte sehr wichtig war und ist, brachte er doch eine entscheidende Steigerung des landwirtschaftlichen Ertrags.
Jetzt sollten die Kinder auch die Möglichkeit des Forschens haben – sie kennen das auch vom Kindergarten, aber so professionell wie dort geht es im Kindergarten nicht zu: Ausgestattet mit weißen Kitteln an sterilen Tischen, verfolgten wir Frau Flocks Anweisungen. Alles war gut vorbereitet. Jedes Kind hatte seinen eigenen Experimentierbereich unter dem Motto „Losgesaust und aufgebraust“. Es wurde beobachtet, mitgeteilt, geschnuppert, gemixt, portioniert, geschmeckt und wieder ausprobiert. Mit drei Experimenten im Bereich der Farben, des Herstellen von Brause und wie man ein Feuer mit Gasen zum Löschen bringt, konnten wir unsere Erfahrungen machen.
Die zweieinhalb Stunden sind wie im Fluge verstrichen, die Kinder waren höchst motiviert, beeindruckt und erstaunt über ihre Experimente und Ergebnisse.
Wir haben die Zeit dort sehr genossen und danken Frau Flock und dem gesamten Team für das Erlebte.

Beitrag und Bilder: Kiga GerneGROSS

GerneGROSS

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