Monatsarchive: Juli 2015

Nachdem wir die Gelegenheit hatten, die Einrichtungen und Aufgaben von DLRG und Feuerwehr kennen zu lernen, konnten wir jetzt auch noch bei der Polizei-Station Wald-Michelbach zu Besuch sein.
Sehr herzlich wurden wir begrüßt und Herr Raabe – er ist zuständig für Kindergarten– und Schulgruppen und gleichzeitig auch „Kriminaler“ – erzählte uns im Besprechungsraum, welchen Aufgaben ein Polizist nachzugehen hat.
Er zeigte uns auch die Gegenstände, die ein Polizist mit sich trägt und erklärte ausführlich, dass sie für diese Art von Waffen nur im äußersten Notfall Gebrauch machen, um Schlimmeres zu verhindern und andere zu schützen.
Auch die Polizeimützen- und Helme konnten wir uns ansehen und aufsetzen.
Dann sprach Herr Raabe über „richtiges und falsches Verhalten“ im Straßenverkehr, denn wir waren dieses Mal wieder mit den Vorschulkindern unterwegs und sie sind jetzt bald in besonderer Weise davon betroffen.
Wir Erzieherinnen waren sehr erstaunt, mit welch fundiertem Wissen die Kinder ausgestattet sind und wie gezielt sie Fragen stellen und hinterfragen – ohne Berührungsängste. Dazu trug natürlich auch die Atmosphäre vor Ort bei.
Dass neben den Polizisten, die für den Straßenverkehr zuständig sind, auch noch Polizisten da sind, die  „verdeckt ermitteln“, wie bei Einbruch, Diebstahl und Verbrechen, fanden die Kinder höchst spannend. Herr Raabe „übte“ jetzt mit uns ganz witzig, wie man nach einem Fingerabdruck, den er mit uns allen durchführte, ohne sich zu verschmieren, zum Waschbecken gelangen kann.
Da gäbe es jetzt noch vieles zu berichten, wie der Besuch bei den einzelnen Kollegen  und bei der Zentrale und den Zellen  – ja , einfach sehr erlebnisreich und spannend in die Welt der Erwachsenen einzutauchen und dazu noch bei so einem aufregendem Beruf. Danke Herr Raabe und dem gesamten Polizeiteam für diese Möglichkeit.

Bericht: KigaGerneGROSS

20150714_10155320150714_101549Dank des ehrenamtlichen Wirkens vieler Bürger ist in Hirschhorn vieles möglich, was angesichts der durch das Land Hessen verschuldeten Haushaltslage der Stadt sonst nicht oder erst später hätte passieren könnte. Stellvertretend für viele andere seien hier die Senioren genannt, die in den letzten Wochen zahlreiche Handläufe an Altstadttreppen gestrichen haben und auch die Holzskulpturen der Ritter aus dem Jahr 2003 wieder mit Holzschutz behandelt haben. Die Gruppe (das Foto zeigt nur zwei von Ihnen: Rudolf Eder und Gerhard Stangl) ist schon seit vielen Jahren helfend für die Allgemeinheit tätig.

Bürgermeister Rainer Sens dankt allen Ehrenamtlichen für Ihren Dienst an der Gemeinschaft.

Ein übers andere Jahr kommt Magic man Harald alias Harald Heiß zu uns in den Kindergarten, um seine Zaubertricks zu präsentieren.
Da dies höchste Konzentration und auch ein großes Maß an Aufmerksamkeit erfordert, sind dazu unsere Vorschulkinder ausersehen, daran teilzuhaben – zumal Herr Heiß den Anspruch hat, jedes Kind mindestens 1 mal aktiv an seinen Zaubervorführungen zu beteiligen.
Aber auch die Kinder der übrigen Gruppe haben ihren Anteil daran, da die „Großen den Kleinen“ im Morgenkreis tags darauf davon erzählen. Hier einen Auszug davon (wörtlich übernommen):
Er hat ein Tuch in einen Apfel gezaubert. Der Zauberer hatte 3 Tücher und hat sie hochgeworfen und zum Schluss ist eine Apfelschorle – Flasche raus gekommen. Und er hat Gummibärchenteig angezündet, die Flammen waren ganz hoch, dann ist der Deckel auf den Topf gekommen und heraus kamen Gummibärchen in der Tüte! In einer Dose war eine Flasche, die hat der Zauberer falsch rum reingestellt, aber sie warn dann bei ihm immer richtig. Mit einem Stift hat er Bilder ins Heft gezaubert und auch wieder weg gemacht. Ein Seil  hat er um seine Hand gewickelt – ich durfte pusten und auf einmal waren Knoten drin. Ja und ich hab sie wieder rausgepustet.
Der Zauberer Seppel auf unserem Kindergartenfest hat so wie dieser Zauberer mit den bunten Bommeln hoch und runter gezaubert.

Danke, Herr Heiß, dass Sie sich die Zeit genommen haben, unsere Kinder zum Staunen und nachsinnen zu bringen und ihnen andererseits auch durch Nach- und Anfragen erklären, dass es „nur Tricks“ sind, die ein Zauberer anwendet, ohne den Kindern so den Zauber zu nehmen.

(Beitrag erstellt von KigaGernegross)