Monatsarchive: Juli 2017

Nach seiner Begrüßung und Vorstellung – ganz nach Zauberer – Manie, mit Fliege und rotem Sakko – fragte uns Harald, ob denn schon mal jemand einen Zauberer erlebt hätte.
Aber von unseren 7 großen Kindern ( und einem ehemaligen Kind) war nicht wirklich jemand dabei, der einen „echten Zauberer“ erlebt hätte.  Ja, kann man denn wirklich zaubern, fragt Magic man Harald: Da sind Zweifel, aber auch echte Überzeugung, dass man zumindest im Fernsehen echt zaubern kann.
Jedoch ließ Harald keinen Zweifel daran, dass all das was Zauberer machen, nur Tricks sind, denn in echt kann niemand zaubern. Wenn man ihn jedoch in den nächsten 45 Minuten beobachten konnte, könnten einem dazu Bedenken kommen. Da wurde aus ganz normalen Tüchern eine Apfelsaftflasche
als Mitbringsel hervorgezaubert, ein riesiger Strohhalm erwuchs aus einer McDonald – Tüte, in Röhren standen Flaschen erst aufrecht, sodann auf dem Kopf, ohne dass dies sein konnte!!
Und wir können berichten, dass Magic Harald ganz kritische Zuschauer und gleichzeitig auch Zauberlehrlinge hatte, denn diese mussten tatkräftig mithelfen.
Mit Zaubersprüchen wurden in der Hand eines unserer Mädchen aus einem Ball zwei Bälle – einfach verblüffend! So band sich unser Zauberer ein Seil um seine Hand, wohlgemerkt ohne Knoten – und dann auf einmal waren da 4 Knoten drin und mit einem kräftigen Pusten eines Zauberlehrlings waren die schnurzpurz wieder  entknotet!
Hühner, die nur auf ein Tuch gedruckt waren, legten plötzlich Eier, ein Seidentuch verschwand in einen Apfel, in einem Malblock ohne Bilder, waren mit einem male Bilder und in zusammengefaltete Zeitungen wurden Flüssigkeiten geschüttet, die nicht herausliefen! Genial!
Da ein Kind besonders skeptisch war und immer dabei überlegte, wie könnte er das gemacht haben, der Magic man, sagte unser Zauberer dazu: Genieße es einfach! Und das haben wir auch gemacht!
Danke, lieber Harald Heiß für ihre Zeit, Engagement und Freude, uns diese Kunst zu zeigen!

(Beitrag und Bilder: KigaGerneGROSS)


 

Anfang Juli hatten wir das Vergnügen einen Vormittag mit einem DJ zu verbringen. Bepackt mit seiner ganzen Musikanlage – seinem Mischpult – kam der Schweizer Hip Hopper und gleichzeitig auch Germanistikdoktorrand in Heidelberg –Bryan Vit– in unseren GerneGROSS – Kindergarten.
Lisa`s Papa, Lars Klöhn, hat seinen ehemaligen Kommilitonen dazu eingeladen, uns seine Musik vorzustellen.
Da Gabi Geburtstag hatte, wurde sie von Bryan und der ganzen Kiga–Schar mit einem Geburtstagsständchen begrüßt.
Danach erzählte uns Bryan einiges über seine Musik, in die er sich einfach verliebte. Er erklärte sehr einfühlsam, dass Musik Leben ist,
Leben wiederum Bewegung und Bewegung gleichzeitig Musik. So brachte er die Hip Hopp Musik auch in Verbindung mit Graffiti. Dazu forderte er die Kinder auf, ihre Namen auf ein großes Plakat zu schreiben. Dann bekamen wir einen „schwitzer–dütschen Rap“ zu hören und zu sehen. Die Kinder und wir Erwachsene waren sehr angetan von seiner Art, wie er „seine Musik“ veranschaulichte.
Und danach wurde gerappt was das Zeug hielt – einige Kinder legten sogar ein „Solo aufs Pakett“ und als dann Alle, die wollten, auch noch eigene Sounds am Mischpult ausprobieren durften, war das ein besonderer Moment für die Kinder.
Dafür danken wir Bryan und Lisa`s Eltern.

(Beitrag und Bilder: Kiga-GerneGROSS)

…um ein Schloss-Märchen in/auf einem Schloss zu sehen: DER FROSCHKÖNIG
Im englischen Bau auf dem Heidelberger Schloss erlebten acht Kinder und zwei ihrer Erzieherinnen eine Inszenierung eines Märchens mit vielerlei Facetten.
Da war die eigenwillige, aufmüpfige und verwöhnte Prinzessin namens Isabella  und einen König, der seinen Thron auf einem Hochsitz hat, „Plauderstunden“ für das Volk anbietet und sich mit gutmütigem Machogehabe auszeichnet. Dann die resolute und alles im Griff habende Dienerin Gunhilde, sowie der Diener des Prinzen, dem Froschkönig, der von ständigen „herrlichen“ Heulattacken übermannt wird, weil er seinen Herrn, den Prinzen so vermisst, sodass sein Herz von 3 eisernen Spangen gehalten werden muss.
Die Hauptperson, der Frosch, der in einem wundervoll, phantasievollen Kostüm steckte und unverschämt und konsequent einforderte, was die Prinzessin ihm versprochen hatte, glänzte danach genauso auch in seiner Rolle als verliebter Prinz.
Das Ende allerdings war anders als im „wirklichen“ Märchen und entspricht teils unserer heutigen Lebenswirklichkeit: Prinzessin folgt nicht ihrem Traumprinzen aufs eigene Schloss, sondern lässt ihn mit seinem treuen Diener Heinrich ziehen und widmet sich ihren Aufgaben.
Schön war`s trotzdem, wenn auch mit „anderem Happy – End“ und Jeder gab in seiner Rolle das Allerbeste.

(Text und Bilder: Kiga GerneGROSS)