…um ein Schloss-Märchen in/auf einem Schloss zu sehen: DER FROSCHKÖNIG
Im englischen Bau auf dem Heidelberger Schloss erlebten acht Kinder und zwei ihrer Erzieherinnen eine Inszenierung eines Märchens mit vielerlei Facetten.
Da war die eigenwillige, aufmüpfige und verwöhnte Prinzessin namens Isabella  und einen König, der seinen Thron auf einem Hochsitz hat, „Plauderstunden“ für das Volk anbietet und sich mit gutmütigem Machogehabe auszeichnet. Dann die resolute und alles im Griff habende Dienerin Gunhilde, sowie der Diener des Prinzen, dem Froschkönig, der von ständigen „herrlichen“ Heulattacken übermannt wird, weil er seinen Herrn, den Prinzen so vermisst, sodass sein Herz von 3 eisernen Spangen gehalten werden muss.
Die Hauptperson, der Frosch, der in einem wundervoll, phantasievollen Kostüm steckte und unverschämt und konsequent einforderte, was die Prinzessin ihm versprochen hatte, glänzte danach genauso auch in seiner Rolle als verliebter Prinz.
Das Ende allerdings war anders als im „wirklichen“ Märchen und entspricht teils unserer heutigen Lebenswirklichkeit: Prinzessin folgt nicht ihrem Traumprinzen aufs eigene Schloss, sondern lässt ihn mit seinem treuen Diener Heinrich ziehen und widmet sich ihren Aufgaben.
Schön war`s trotzdem, wenn auch mit „anderem Happy – End“ und Jeder gab in seiner Rolle das Allerbeste.

(Text und Bilder: Kiga GerneGROSS)

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