Feuerwehr und Rettungsdienste

Große Aufregung am letzten Freitag im Kiga GerneGROSS. Rauchschwaden zogen ums Hauseck. Ein Brand im Kindergarten – zum Glück nur eine Übung.
Nachdem unser Brandschutzbeauftragter der Stadt, Adi Wann, mit unseren Kindern letztes Jahr das richtige Verhalten im Falle eines Brandes besprochen und geübt hatte  erfolgte nun eine „richtige Übung“ mit der Freiwilligen Feuerwehr von Langenthal.
Ein Feuer im Elektoraum, inszeniert von Talisas Papa, mit viel Rauch, kleinem Feuer und Geräuschen bemerkten die Schnatterganskinder zu allererst. Mit Sammelruf verständigte man sich gegenseitig und sogleich räumten die Kinder mit ihren Erzieherinnen die Einrichtung auf dem kürzesten und ungefährlichsten Fluchtweg das Gebäude. Kaum am Sammelpunkt angekommen, trafen schon zwei Einsatzwagen der Freiwilligen Feuerwehr am Parkplatz des Kindergartens ein. Wir konnten der Feuerwehr mitteilen, dass alle Kinder schon aus dem Gebäude sind. So konnten die Feuerwehrleute sofort mit dem Löschen beginnen. Unsere Kinder beobachteten aufmerksam, wie die Schläuche ausgerollt wurden, einige mit Atemschutzmasken ins Gebäude liefen und aus dem Elektroraum einen Arbeiter „retteten“. Als das Wasser aus den Schläuchen spritzte und auch unsere Blumen, die Büsche und der Rasen nass wurden, war die Begeisterung groß.
Dann wurde gemeldet, dass der Brand gelöscht ist. Alles war gut gegangen und wir konnten uns bei heißen Würstchen mit Brötchen und Apfelsaftschorle gemeinsam mit den Feuerwehrleuten von diesen „Schrecken“ erholen.

Unseren freiwilligen Helfern aus der Langenthaler Feuerwehr danken wir für diese Übung ganz herzlich, zumal wir erfahren haben, dass für diese Übung keine Freistellung von der normalen Arbeit erfolgt, sondern alle unbezahlte Freizeit oder Urlaub nehmen müssen.

Beitrag und Bilder: Kiga-GerneGROSS

Zu einem Verkehrsunfall kam es am Montagnachmittag (27. August 2012) um kurz vor 15 Uhr auf der Hainbrunner Straße. Nach Auskunft der Polizei Hirschhorn hatte eine Autofahrerin beim Linksabbiegen auf den Parkplatz eines Supermarktes einen Motorradfahrer übersehen. Es kam zur Kollision bei der der Motorradfahrer glücklicherweise nur leicht verletzt wurde.

Die Freiwillige Feuerwehr Hirschhorn war zur Sicherung des Unfallortes und zur technischen Hilfe vor Ort.

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage gab es auf der Hainbrunner Straße eine Ölspur, die ebenfalls von der Freiwilligen Feuerwehr gebunden und beseitigt wurde. Nach Auskunft der Polizei war die Ölspur aber nicht Ursache des Motorradunfalls.

 

Am Neckarlauer bereitet die Verkehrssituation weiterhin große Sorgen. Das betrifft sowohl den ruhenden als auch den fließenden Verkehr.

Bei einer 12-stündigen Geschwindigkeitsmessungen am 20. August 2012 wurden insgesamt 5.237 Fahrzeuge erfasst, 3.769 davon in Richtung Neckarsteinach und 1.468 in Richtung Eberbach. Diese Verteilung entspricht den Erwartungen durch die Umleitung am Tunnel. Geblitzt wurden nur Fahrzeuge, die trotz eines Toleranzabzugs die maximal zulässigen 30 km/h überschritten. Fahrzeuge, die nur geringfügig zu schnell waren, sind in den nachfolgenden Zahlen nicht erfasst.

Insgesamt wurden 382 Verstöße verfolgt, von denen immerhin 27 so schnell waren, dass nicht nur ein Verwarngeld auf sie zukommt, sondern ein Bußgeldverfahren wartet. Zwei weitere Fahrer, die mit 64 bzw. 65 km/h gemessen wurden, müssen wohl für einige Zeit auf Ihren Führerschein verzichten. Insgesamt waren 7,3 % der Fahrzeuge auch nach Abzug der Toleranz zu schnell.

Da man davon ausgehen muss, dass ein Teil der Fahrzeugführer verbotenerweise gewarnt wurden, muss davon ausgegangen werden, dass sich an normalen Tagen deutlich über 10 % der Fahrzeuge zu schnell bewegen. Bürgermeister Rainer Sens hat daher den für Hirschhorn zuständigen Ordnungswidrigkeitenbezirk Neckarsteinach darum gebeten, die Messung auch mit Hilfe einer besser getarnten Handmesseinrichtung in den nächsten Wochen mehrfach zu wiederholen.

Zu Beginn des neuen Schuljahres werden mit der Handmesseinrichtung auch wieder verstärkt die Schulwege in Hirschhorn kontrolliert – auch in der Fußgängerzone und in verkehrsberuhigten Bereichen wie am Kindergarten.

 

Ein anderes Ärgernis am Neckarlauer sind Fahrzeuge, die trotz Halteverbots parken. Das gilt sowohl für Halteverbote, die anlässlich der Straßenpflege entlang der Stadtmauer aufgestellt werden als auch für solche, die verkehrsgefährdend und verbotswidrig entlang des Neckars parken. Wer durch falsches Parken einen Unfall mitverursacht, kann dafür auch finanziell in die Haftung genommen werden. Immer wieder kann man kritische Situationen auch für Fußgänger beobachten, die sich zwischen fahrenden und parkenden Autos bewegen müssen. Das gilt auch für das Parken an den Bushaltestellen, das grundsätzlich verboten ist.

Immer wieder erreichen die Stadt Wünsche nach mehr Sauberkeit. Mit Umstellungen im Bauhof soll diesem Wunsch in Zukunft mehr Rechnung getragen werden. Andererseits ignorieren Bürgerinnen und Bürger diese Bemühungen, zum Beispiel indem sie trotz tagelang vorher angekündigten Halteverbots entlang der Stadtmauer parken. In unmittelbarer Nähe zu den Fahrzeugen kann das Unkraut nicht entfernt werden.

Da in Hirschhorn zumindest außerhalb von Großveranstaltungen mehr als genügend kostenfreie Parkplätze zur Verfügung stehen, muss man wohl von Bequemlichkeit der Fahrzeugnutzer ausgehen. Auf die Fahrzeughalter, die heute (27. August) verbotswidrig parkten, wird ein Ordnungswidrigkeitsverfahren zukommen, künftig wird nach Abwägung der Umstände auch auf Kosten des Halters abgeschleppt.

Bei einem Brand auf einem Schiff bei Neckar-Kilometer 5e zwischen Eberbach und Hirschhorn sind zurzeit unter anderem die Feuerwehr und DLRG Hirschhorn im Einsatz.

Ein einem mit Altmetall beladenen Schiff war das Feuer offenbar im Maschinenraum ausgebrochen. Dadurch war es zu einer starken Rauchentwicklung gekommen. Vier Besatzungsmitglieder wurden durch Rauchgase leicht verletzt, einer von ihnen muss nach Angaben der Einsatzleitung stationär behandelt werden.

Das Schiff, das manövierunfähig ist, wird zur Stunde mit einem Schlepper gesichert. Die Schifffahrt ist in dem Abschnitt zurzeit eingestellt. Alle Angaben stammen von der Einsatzleitung.

Durch Schaulustige, die illegal am Parkplatz an der B37 nach links abbogen, kam es während der Rettungsarbeiten zu mehreren gefährlichen Situationen.

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