Kinder

Auf unserem Weg zwischen Waldsofa und Klapperquelle, den wir oft entlang gehen, haben wir Dinge gefunden, die da nicht hingehören.
Auch die GerneGROSS – Kinder aus dem Langenthaler Kindergarten beteiligen sich jedes Jahr auf ihre Weise an der Aktion „Saubere Landschaft“.
Als wir in den Wald schauten, der steil nach unten führte, sahen wir jede Menge Flaschen liegen, teils aus Plastik, teils aus Glas. Das musste natürlich entfernt werden. Runter – Vorsicht – Aufsammeln – Mitnehmen – Entsorgen!
„Gott sei Dank“ haben wir eine größere Plastikkiste gefunden, in die wir alles reinlegen konnten. Marcella band ein großes Seil um die Kiste und so zogen wir – die Kiste im Schlepptau – weiter (Plastiktüten sind da auch nicht so angenehm zu tragen, besonders für kleine Hände).
Kaum zu glauben, dass wir auch noch einen alten Teppich, einen Topf und einen Schuh fanden – rein in die Kiste und jetzt nach „Hause“ in den Kindergarten.
Dort haben wir nochmal über alles gesprochen, dass auch die Kinder, die beim „Aufsammeln“ nicht dabei waren, darüber staunen und sich entrüsten konnten.
Jetzt warten wir auf unsere Bauhof- Freunde, die dann alles entsorgen.
(Beitrag und Bilder: Kindergarten GerneGROSS)

Wir freuen uns allen Lesern unserer Artikel die Nachricht mitzuteilen, dass wir nun schon zum dritten Mal in Folge die Forscherstationsplakette überreicht bekommen haben. Wir dürfen uns also weiterhin Forscherstation nennen. Wir erfüllen laut des Klaus-Tschira Kompetentenzentrums die Qualitätskriterien für frühe naturwissenschaftliche Bildung. Durch verschiedene Experimentier- und Erprobungsprojekte  werden die Kinder  in Kleingruppen im naturwissenschaftlichen Bereich gefördert. Wir sind stolz auf unsere Kolleginnen Melanie und Sibel,  die sich nach so langer Zeit immer noch so engagiert  damit beschäftigen um in den  verschiedensten Projekten  den Kindern Naturwissenschaft  näher zu bringen , sie dokumentieren und dazu beitragen, dass diese Plakette  schon zum  dritten  Mal verliehen wurde und unseren Eingang schmücken.

(Beitrag und Bild: Kiga GerneGROSS)


Am Freitag, den 17. März. 2017 überraschte uns Skanders Papa „Pepe“ mit sechs Familienpizzen.
Für jeden Geschmack war etwas dabei: Käse, Salami, Schinken, Pilze und Oliven.
Gemeinsam wurden die leckeren Pizzen in den Gruppen verspeist.
An ersichtlich erfreuten Gesichtern konnten wir Erwachsenen erkennen, dass das eine tolle Idee von Skanders Eltern war.
„Können wir noch mehr Pizza haben?“, fragte Jakob lächelnd.
Klar, es war ja auch ausreichend Pizzen für alle da.
Im Namen aller Kinder und allen Erzieherinnen des Kindergarten GerneGROSS bedanken wir uns bei Skanders Eltern herzlichst für die „leckere“ und tolle Idee.
(Text u. Bilder: Kindergarten GerneGROSS)

 

Die Metropolregion Rhein-Neckar hat vor 3 Jahren das Projekt: ABENTEUER ESSEN – Frühkindliche Ernährungsbildung – ins Leben gerufen und pädagogische Fachkräfte dazu eingeladen, praktische Handlungshilfen für ihre tägliche Arbeit mit den Kindern in ihrer Einrichtung zu verankern.
Auch wir vom GerneGROSS – Kindergarten wohnen diesem Projekt bei, da es uns wichtig ist, neue Impulse zu erhalten, um das Wissen der Kinder um die Lebensmittelvielfalt und deren Herkunft zu erweitern – ebenso die Wertschätzung gegenüber des Lebensmittels, die motorischen Fähigkeiten ihrer Zubereitung und die Ernährungskompetenzen der Kinder zu verbessern, bzw. zu stärken. Dazu wurde uns auch eine Mentorin zur Seite gestellt. Frau Biesler unterstützt unseren Kindergarten und überreichte uns bei ihrem Besuch eine Urkunde für erfolgreiches Teilnehmen an diesem Projekt. Gleichzeitig nahm sie die Gelegenheit wahr, eine Abenteuerreise mit unseren Kindern zu starten.
Dazu brachte sie ihre Freundin Paula (eine Handpuppe) mit, die eine Brotdose dabei hatte.
Ja, was könnte da wohl drinnen sein? Das Interesse der Kinder war geweckt! Viele Vermutungen wurden geäußert und nachdem Lebensmittelart und Farbe eingegrenzt waren, konnte es sich nur um eine BANANE handeln. Form, Farbe und Geruch wurden wahrgenommen und Fragen, wie man sie am besten öffnet, wie sie schmeckt und wie es sich anfühlt, wenn man die Bananenschnitte mit der Zunge gegen den Gaumen drückt, wurden gemeinsam beantwortet. Nun, was könnte man aus Bananen zubereiten? Bananenmilch! Gesagt, getan!
Lecker geschmeckt zu einem gemeinsamen Frühstück. Danke, Frau Biesler für diese Abenteuerreise mit der Banane!

Bericht und Bilder: Kindergarten GerneGROSS

Zwei Beamte von der Jugendverkehrswacht Heppenheim besuchten die Hirschhorner  und Langenthaler Vorschulkinder in der Kindertagesstätte in Hirschhorn. Für die Langenthaler Kindergartenkinder etwas ganz Besonderes. Sie hatten die Möglichkeit, einen anderen Kindergarten kennenzulernen, Freunde zu sehen und mit ihnen zu spielen und gleichzeitig in den Genuss zu kommen, die Polizei dort anzutreffen.
Im großen Turnraum wurden sie von Herrn Zoubek und Frau Böhmer herzlich begrüßt.
Sie erarbeiteten mit den Kindern in spielerischer Art und Weise, was sie im Straßenverkehr wahrnehmen und wie man sich dort verhalten muss.
Auf die Frage von Herrn Zoubek: Woran erkennt man denn einen Polizisten? – konnten die Kinder sehr detaillierte Antworten geben. Besonders eingegangen ist Herr Zoubek auf den Stern an der Mütze und dem Hessenlöwen auf der Kleidung.
Nachdem auch darüber gesprochen wurde, was sich denn auf der Straße so alles „tummelt“, konnten die Kinder an einer ausgelegten Matte das Überqueren der Straße richtig üben. Auch Kinderkommissar Leon, eine große Handpuppe, war dabei  – auch ihm erzählten sie vom richtigen Verhalten auf der Strasse, denn der hatte zunächst nichts mitbekommen, da er „Nachtschicht“ hatte.
Frau Böhmer hatte ein lustiges Farbenspiel zur Hand und dabei erfragte sie die Farben, die sie vom Straßenverkehr her kennen – da erkannte man bei den Kindern eine große Wahrnehmung und Wissen. Nun konnten die Kinder mit den Farbkreisen Ampeln legen und zum Abschluss gab`s noch einen lustigen, aufregenden Film über Tiger und Bär im Straßenverkehr.
Aber Halt! Da waren doch noch die Handschellen, die uns Herr Zoubek zu Beginn zeigte. Viele Kinder bestanden darauf, die Handschellen einmal umgelegt zu bekommen. Diesen Wunsch erfüllten die beiden Polizisten gerne.

(Bericht von Kiga/Kita)


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Jedes Jahr zu Beginn der Frühlingszeit ist es für viele Menschen wichtig, dass die Grünflächen, Hänge, Gehwege und der Wald von Schmutz und Unrat befreit werden. So auch im Langenthaler GerneGROSS – Kindergarten.  Bewappnet  mit  teils selbst  angespitzten Stöcken, Gummihandschuhen und großen Tüten gingen wir erstmal in das nahegelegene Waldstück, dann rund um das Kindergartengebäude und natürlich auch auf das Spielplatzgelände. Die Kinder waren fürbass erstaunt, was sie alles gefunden haben.  Gott sei Dank gibt es unseren Bauhof, der  zwei  „fast gefüllte,  große Tüten“ für uns entsorgte.
Im Stuhlkreis hörten wir dazu noch folgendes Gedicht  – „vorgetragen von einer KUH“:
LEUTE, hört einmal zu:  „Ich bin eine wirklich bescheidene KUH, was brauche ich schon zur Zufriedenheit  – eine saftige Wiese zur Sommerzeit und ein Plätzchen im Stall wenn es stürmt und schneit. Ich gebe auch gern für Wasser und Heu  Milch zum Trinken und Milch für den Brei und ein Kalb mit seidigem Haar schenk ich euch einmal im Jahr“.
Was ich noch sagen wollte – hört einmal zu: „Ich bin zwar nur eine bescheidene KUH, doch zu Leuten, die Dosen und Flaschen, Fetzen und Taschen, Müll und rostiges Eisen einfach auf die Wiese schmeißen, sag` ich nicht einmal MUH!“

Beitrag des KigaGerneGROSS

Ist das aufregend in die Schule gehen zu können! Das hat man ganz deutlich bei den großen „Schnattergänsen“ aus dem GerneGROSS-Kindergarten gespürt, als wir an einem Morgen in der letzten Woche einer Einladung der Neckartalschule folgten.

Unsere Kooperationslehrerin zwischen der Schule und dem Kindergarten, Frau Blumberg, erwartete uns und wir folgten ihr in den Klassenraum der 3. Klasse, den wir ganz für uns alleine hatten.

Die Kinder kennen Frau Blumberg schon richtig gut. Sie wird jedes Mal mit großer Freude im GerneGROSS-Kindergarten von den angehenden Schulkindern begrüßt, wenn sie zweimal im Monat zu uns kommt, um die Kinder kennen zu lernen und ihnen einen „Flair“ aus der Schule mitbringt.

Jetzt konnten sie Schule hautnah erleben – von Elmar, dem bunt karierten Elefanten und seinen Erlebnissen unter lauter grauen Elefanten erfuhren sie – und gestalteten die Geschichte im Malen, Erzählen und Singen mit.

In der Pause gab`s ein großes Hallo mit vielen Freunden.

Im Klassenraum nahmen wir dann gemeinsam das mitgebrachte Frühstück ein.

Zum Ende der 2. Unterrichtsstunde hatten die Kinder das Vergnügen 5 Elefanten im Raum zu suchen.

Alle fühlten sich wohl und sagen DANKE für`s Reinschnuppern.

Danke sagen auch die Erzieherinnen dem Neckartal-Schulteam, dass sie es den Kindern ermöglichen, ihrem verstärkten Informationsbedarf über ihr neues Betätigungsfeld – durch kennen lernen der Lehrerinnen, gemeinsames Tun und Besuche in Kindergarten und Schule – entgegenzukommen und so den Übergang für jedes Kind erleichtern und ihnen zunehmend die Unsicherheit vor dem Neuen zu nehmen.

(Beitrag erstellt von Kindergarten GerneGROSS )

Ein übers andere Jahr kommt Magic man Harald alias Harald Heiß zu uns in den Kindergarten, um seine Zaubertricks zu präsentieren.
Da dies höchste Konzentration und auch ein großes Maß an Aufmerksamkeit erfordert, sind dazu unsere Vorschulkinder ausersehen, daran teilzuhaben – zumal Herr Heiß den Anspruch hat, jedes Kind mindestens 1 mal aktiv an seinen Zaubervorführungen zu beteiligen.
Aber auch die Kinder der übrigen Gruppe haben ihren Anteil daran, da die „Großen den Kleinen“ im Morgenkreis tags darauf davon erzählen. Hier einen Auszug davon (wörtlich übernommen):
Er hat ein Tuch in einen Apfel gezaubert. Der Zauberer hatte 3 Tücher und hat sie hochgeworfen und zum Schluss ist eine Apfelschorle – Flasche raus gekommen. Und er hat Gummibärchenteig angezündet, die Flammen waren ganz hoch, dann ist der Deckel auf den Topf gekommen und heraus kamen Gummibärchen in der Tüte! In einer Dose war eine Flasche, die hat der Zauberer falsch rum reingestellt, aber sie warn dann bei ihm immer richtig. Mit einem Stift hat er Bilder ins Heft gezaubert und auch wieder weg gemacht. Ein Seil  hat er um seine Hand gewickelt – ich durfte pusten und auf einmal waren Knoten drin. Ja und ich hab sie wieder rausgepustet.
Der Zauberer Seppel auf unserem Kindergartenfest hat so wie dieser Zauberer mit den bunten Bommeln hoch und runter gezaubert.

Danke, Herr Heiß, dass Sie sich die Zeit genommen haben, unsere Kinder zum Staunen und nachsinnen zu bringen und ihnen andererseits auch durch Nach- und Anfragen erklären, dass es „nur Tricks“ sind, die ein Zauberer anwendet, ohne den Kindern so den Zauber zu nehmen.

(Beitrag erstellt von KigaGernegross)

Als Alternative zum Besuch bei Explore science in Mannheim besuchten wir dieses Jahr mit unseren angehenden Schulkindern das idyllisch gelegene Carl Bosch Museum. Als wir das beeindruckende Gebäude, umgeben von alten Gingko-bäumen erreichten, wurden wir ganz herzlich von Frau Flock empfangen. Nach einer Erkundungsrunde um die Anlage auf der die imposanten Erfindungen zur Herstellung von Ammoniak ausgestellt sind, rief uns Frau Flock zu einer Kennenlern – Runde zusammen. Dort erzählte sie uns sehr anschaulich von den Erfindungen Carl Bosch´s, der schon als Kind sehr neugierig war. Später hat er mit seinem Entwicklungsverfahren den Kunstdünger hergestellt, der besonders zur damaligen Zeit der Kriegs – und Hungersnöte sehr wichtig war und ist, brachte er doch eine entscheidende Steigerung des landwirtschaftlichen Ertrags.
Jetzt sollten die Kinder auch die Möglichkeit des Forschens haben – sie kennen das auch vom Kindergarten, aber so professionell wie dort geht es im Kindergarten nicht zu: Ausgestattet mit weißen Kitteln an sterilen Tischen, verfolgten wir Frau Flocks Anweisungen. Alles war gut vorbereitet. Jedes Kind hatte seinen eigenen Experimentierbereich unter dem Motto „Losgesaust und aufgebraust“. Es wurde beobachtet, mitgeteilt, geschnuppert, gemixt, portioniert, geschmeckt und wieder ausprobiert. Mit drei Experimenten im Bereich der Farben, des Herstellen von Brause und wie man ein Feuer mit Gasen zum Löschen bringt, konnten wir unsere Erfahrungen machen.
Die zweieinhalb Stunden sind wie im Fluge verstrichen, die Kinder waren höchst motiviert, beeindruckt und erstaunt über ihre Experimente und Ergebnisse.
Wir haben die Zeit dort sehr genossen und danken Frau Flock und dem gesamten Team für das Erlebte.

Beitrag und Bilder: Kiga GerneGROSS

GerneGROSS