Mitteilung des Bürgermeisters

20150714_10155320150714_101549Dank des ehrenamtlichen Wirkens vieler Bürger ist in Hirschhorn vieles möglich, was angesichts der durch das Land Hessen verschuldeten Haushaltslage der Stadt sonst nicht oder erst später hätte passieren könnte. Stellvertretend für viele andere seien hier die Senioren genannt, die in den letzten Wochen zahlreiche Handläufe an Altstadttreppen gestrichen haben und auch die Holzskulpturen der Ritter aus dem Jahr 2003 wieder mit Holzschutz behandelt haben. Die Gruppe (das Foto zeigt nur zwei von Ihnen: Rudolf Eder und Gerhard Stangl) ist schon seit vielen Jahren helfend für die Allgemeinheit tätig.

Bürgermeister Rainer Sens dankt allen Ehrenamtlichen für Ihren Dienst an der Gemeinschaft.

touristikmesseAm 29. April besuchte Bürgermeister Rainer Sens zusammen mit anderen Bürgermeistern der Metropolregion Rhein-Neckar den Maimarkt. Er nutzte unter anderem die Gelegenheit, den Stand der Tourismusgemeinschaft Odenwald (TGO), bei der die Stadt Hirschhorn Mitglied ist, zu besuchen. Von Horst Teubert (TGO) ließ er sich erläutern, dass insbesondere der Neckarsteig bei den Besuchern auf großes Interesse stößt und die Wanderer gerne in Hirschhorn Station machen. Am Stand war u.a. auch das Gastgeberverzeichnis der „Romantischen Vier“ mit Hirschhorn erhältlich. Für das nächste Jahr vereinbarte Sens eine verstärkte Präsenz Hirschhorns am Stand der TGO.

Heute Morgen wurde in Brombach (Stadt Eberbach) eine unklare Rauchentwicklung gemeldet. Das führte zu Einsätzen der Feuerwehren Hirschhorn und Eberbach. Die Hirschhorner, die zuerst vor Ort waren, mussten feststellen, dass das Feuer auf ein „unangemeldetes Nutzfeuer“ (es wurde Reisig verbrannt) zurück zu führen war. Da das Feuer an dieser Stelle verboten ist, wurde der Verursacher aufgefordert, es zu löschen. Ein weiteres Eingreifen der Feuerwehren war nicht nötig, wie berichtet wurde.

Zu einem Verkehrsunfall kam es am Montagnachmittag (27. August 2012) um kurz vor 15 Uhr auf der Hainbrunner Straße. Nach Auskunft der Polizei Hirschhorn hatte eine Autofahrerin beim Linksabbiegen auf den Parkplatz eines Supermarktes einen Motorradfahrer übersehen. Es kam zur Kollision bei der der Motorradfahrer glücklicherweise nur leicht verletzt wurde.

Die Freiwillige Feuerwehr Hirschhorn war zur Sicherung des Unfallortes und zur technischen Hilfe vor Ort.

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage gab es auf der Hainbrunner Straße eine Ölspur, die ebenfalls von der Freiwilligen Feuerwehr gebunden und beseitigt wurde. Nach Auskunft der Polizei war die Ölspur aber nicht Ursache des Motorradunfalls.

 

Am Neckarlauer bereitet die Verkehrssituation weiterhin große Sorgen. Das betrifft sowohl den ruhenden als auch den fließenden Verkehr.

Bei einer 12-stündigen Geschwindigkeitsmessungen am 20. August 2012 wurden insgesamt 5.237 Fahrzeuge erfasst, 3.769 davon in Richtung Neckarsteinach und 1.468 in Richtung Eberbach. Diese Verteilung entspricht den Erwartungen durch die Umleitung am Tunnel. Geblitzt wurden nur Fahrzeuge, die trotz eines Toleranzabzugs die maximal zulässigen 30 km/h überschritten. Fahrzeuge, die nur geringfügig zu schnell waren, sind in den nachfolgenden Zahlen nicht erfasst.

Insgesamt wurden 382 Verstöße verfolgt, von denen immerhin 27 so schnell waren, dass nicht nur ein Verwarngeld auf sie zukommt, sondern ein Bußgeldverfahren wartet. Zwei weitere Fahrer, die mit 64 bzw. 65 km/h gemessen wurden, müssen wohl für einige Zeit auf Ihren Führerschein verzichten. Insgesamt waren 7,3 % der Fahrzeuge auch nach Abzug der Toleranz zu schnell.

Da man davon ausgehen muss, dass ein Teil der Fahrzeugführer verbotenerweise gewarnt wurden, muss davon ausgegangen werden, dass sich an normalen Tagen deutlich über 10 % der Fahrzeuge zu schnell bewegen. Bürgermeister Rainer Sens hat daher den für Hirschhorn zuständigen Ordnungswidrigkeitenbezirk Neckarsteinach darum gebeten, die Messung auch mit Hilfe einer besser getarnten Handmesseinrichtung in den nächsten Wochen mehrfach zu wiederholen.

Zu Beginn des neuen Schuljahres werden mit der Handmesseinrichtung auch wieder verstärkt die Schulwege in Hirschhorn kontrolliert – auch in der Fußgängerzone und in verkehrsberuhigten Bereichen wie am Kindergarten.

 

Ein anderes Ärgernis am Neckarlauer sind Fahrzeuge, die trotz Halteverbots parken. Das gilt sowohl für Halteverbote, die anlässlich der Straßenpflege entlang der Stadtmauer aufgestellt werden als auch für solche, die verkehrsgefährdend und verbotswidrig entlang des Neckars parken. Wer durch falsches Parken einen Unfall mitverursacht, kann dafür auch finanziell in die Haftung genommen werden. Immer wieder kann man kritische Situationen auch für Fußgänger beobachten, die sich zwischen fahrenden und parkenden Autos bewegen müssen. Das gilt auch für das Parken an den Bushaltestellen, das grundsätzlich verboten ist.

Immer wieder erreichen die Stadt Wünsche nach mehr Sauberkeit. Mit Umstellungen im Bauhof soll diesem Wunsch in Zukunft mehr Rechnung getragen werden. Andererseits ignorieren Bürgerinnen und Bürger diese Bemühungen, zum Beispiel indem sie trotz tagelang vorher angekündigten Halteverbots entlang der Stadtmauer parken. In unmittelbarer Nähe zu den Fahrzeugen kann das Unkraut nicht entfernt werden.

Da in Hirschhorn zumindest außerhalb von Großveranstaltungen mehr als genügend kostenfreie Parkplätze zur Verfügung stehen, muss man wohl von Bequemlichkeit der Fahrzeugnutzer ausgehen. Auf die Fahrzeughalter, die heute (27. August) verbotswidrig parkten, wird ein Ordnungswidrigkeitsverfahren zukommen, künftig wird nach Abwägung der Umstände auch auf Kosten des Halters abgeschleppt.

Die SPD-Fraktion der Regionalversammlung der Metropolregion Rhein-Neckar machte auf ihrer Radtour duch das romantische Neckartal am Samstag (25. August) in Hirschhorn Station. Die Gruppe, die von ehemaligen Neckarsteinacher Bürgermeister Eberhard Petri geführt wurde, ließ sich von Stadtführer Jürgen Waibel unter anderem die Geschichte der Ersheimer Kapelle erläutern (Foto). Begrüßt wurden die Radler von der SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Bürgermeisterin a.D. Ute Stenger und Bürgermeister Rainer Sens. Nach einem Abstecher in die Hirschhorner Altstadt führte der Neckarsteinacher Bürgermeister Herold Pfeifer die Gruppe in seine Stadt, wo die Radtour endete.

Rund 30 Kinder von 6 bis 12 Jahren haben sich gestern (23.8.12) auf Schatzsuche am Schlossberg begeben. Ausgestattet mit GPS-Geräten galt es für jede Gruppe, an zwanzig Stationen Wegmarkierungen zu finden und Quizfragen richtig zu beantworten. Mit Hilfe von Satelliten navigierten die jungen Schatzsucher sicher durch den Wald bis hinauf zur „Platte-Hütte“. Bei sommerlichen Temperaturen waren hier Getränke und ein Eis eine willkommene Erfrischung. Bei der Rückkehr zum Schloss wartete noch eine Siegerurkunde auf jede/n – nun geocaching-erfahrene/n – Teilnehmer/in. Vielen Dank an „Geofun“ aus Lautertal für die reibungslose Organisation und an alle Helfer.

26 Hirschhorner Ferienkinder starteten, „bewaffnet“ mit einer Becherlupe, zur großen Entdeckertour. Käfer und Schnecken, Spinnen, Frösche und Kaulquappen fanden eine neue Bleibe bei den Kindern. Leider waren die Schmetterlinge schneller und manch sehnsüchtiger Blick der Kinder folgte dem Schwirrflug dieses begehrten Insekts. Maximilian Fink erzählte seinen aufmerksamen Zuhörern Wissenswertes über die Hummel. Einige Kinder riskierten auch einen Blick in ein Hummelnest. Am anderen Ende des wunderschönen Geländes der Familie Fink lud Heinz Hess die Ferienspielkinder zu einer Reise durch die Jahreszeiten mit einem Bienenvolk ein. Nach einer wundervollen Stärkung mit leckeren Honigbroten und süßen Äpfeln gab es noch eine besondere Überraschung: Das Käferrennen. Oliver Fink hatte für das Rennen alles vorbereitet. Einige Kinder hatten sich als „Käfer-Betreuer“ gemeldet und schon ging es los. Nach den Ausscheidungsrennen und dem Finale standen die drei Sieger bald fest: Speedy Gonzales, Supermann und Osar waren an diesem Nachmittag die schnellsten Rennkäfer. Ein großartiger Entdeckertag klang danach aus. Ein herzliches Dankeschön an Sandra und Oliver Fink, Heinz Hess und Maximilian Fink für seine tollen Schilderungen über die Hummel und Annelies Fink, die die leckeren Brote schmierte.

Die Ferienspielkinder einmal ganz anders. Sie schlüpften am 14. August in die Rolle von Graffiti-Künstlern und gestalteten das Buswartehäuschen in der Langenthaler Straße als Aquarium. Gesponsert von Malerbetrieb Volk aus Hirschhorn und begleitet von Enno Folkerts glänzt das Bushäuschen auch zur Freude der Seniorinnen und Senioren im nahen Bonifatiushaus. Die Verwandlung wurde von Monika Hofman fotografisch dokumentiert.

Seit gestern (13. August) verkehren am frühen Morgen und am späten Nachmittag zwei zusätzliche Buspaare zwischen Hirschhorn und Wald-Michelbach. Damit werden die Stadtteile Langenthal und Ersheim noch besser an die S-Bahn-Anschlüsse angebunden. Auch die Gemeinde Heddesbach profitiert von der Busverbindung, die zu bestimmten Tageszeiten sogar halbstündig angeboten wird. Die Verbindungen wurden am 13. August bei einem Pressegespräch in Wald-Michelbach (s. Foto) der Öffentlichkeit vorgestellt.

Weitere Verbesserungen in Hirschhorn sind geplant. Wir werden darüber berichten.