Ordnung und Sicherheit

Heute Morgen wurde in Brombach (Stadt Eberbach) eine unklare Rauchentwicklung gemeldet. Das führte zu Einsätzen der Feuerwehren Hirschhorn und Eberbach. Die Hirschhorner, die zuerst vor Ort waren, mussten feststellen, dass das Feuer auf ein „unangemeldetes Nutzfeuer“ (es wurde Reisig verbrannt) zurück zu führen war. Da das Feuer an dieser Stelle verboten ist, wurde der Verursacher aufgefordert, es zu löschen. Ein weiteres Eingreifen der Feuerwehren war nicht nötig, wie berichtet wurde.

Zu einem Verkehrsunfall kam es am Montagnachmittag (27. August 2012) um kurz vor 15 Uhr auf der Hainbrunner Straße. Nach Auskunft der Polizei Hirschhorn hatte eine Autofahrerin beim Linksabbiegen auf den Parkplatz eines Supermarktes einen Motorradfahrer übersehen. Es kam zur Kollision bei der der Motorradfahrer glücklicherweise nur leicht verletzt wurde.

Die Freiwillige Feuerwehr Hirschhorn war zur Sicherung des Unfallortes und zur technischen Hilfe vor Ort.

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage gab es auf der Hainbrunner Straße eine Ölspur, die ebenfalls von der Freiwilligen Feuerwehr gebunden und beseitigt wurde. Nach Auskunft der Polizei war die Ölspur aber nicht Ursache des Motorradunfalls.

 

Am Neckarlauer bereitet die Verkehrssituation weiterhin große Sorgen. Das betrifft sowohl den ruhenden als auch den fließenden Verkehr.

Bei einer 12-stündigen Geschwindigkeitsmessungen am 20. August 2012 wurden insgesamt 5.237 Fahrzeuge erfasst, 3.769 davon in Richtung Neckarsteinach und 1.468 in Richtung Eberbach. Diese Verteilung entspricht den Erwartungen durch die Umleitung am Tunnel. Geblitzt wurden nur Fahrzeuge, die trotz eines Toleranzabzugs die maximal zulässigen 30 km/h überschritten. Fahrzeuge, die nur geringfügig zu schnell waren, sind in den nachfolgenden Zahlen nicht erfasst.

Insgesamt wurden 382 Verstöße verfolgt, von denen immerhin 27 so schnell waren, dass nicht nur ein Verwarngeld auf sie zukommt, sondern ein Bußgeldverfahren wartet. Zwei weitere Fahrer, die mit 64 bzw. 65 km/h gemessen wurden, müssen wohl für einige Zeit auf Ihren Führerschein verzichten. Insgesamt waren 7,3 % der Fahrzeuge auch nach Abzug der Toleranz zu schnell.

Da man davon ausgehen muss, dass ein Teil der Fahrzeugführer verbotenerweise gewarnt wurden, muss davon ausgegangen werden, dass sich an normalen Tagen deutlich über 10 % der Fahrzeuge zu schnell bewegen. Bürgermeister Rainer Sens hat daher den für Hirschhorn zuständigen Ordnungswidrigkeitenbezirk Neckarsteinach darum gebeten, die Messung auch mit Hilfe einer besser getarnten Handmesseinrichtung in den nächsten Wochen mehrfach zu wiederholen.

Zu Beginn des neuen Schuljahres werden mit der Handmesseinrichtung auch wieder verstärkt die Schulwege in Hirschhorn kontrolliert – auch in der Fußgängerzone und in verkehrsberuhigten Bereichen wie am Kindergarten.

 

Ein anderes Ärgernis am Neckarlauer sind Fahrzeuge, die trotz Halteverbots parken. Das gilt sowohl für Halteverbote, die anlässlich der Straßenpflege entlang der Stadtmauer aufgestellt werden als auch für solche, die verkehrsgefährdend und verbotswidrig entlang des Neckars parken. Wer durch falsches Parken einen Unfall mitverursacht, kann dafür auch finanziell in die Haftung genommen werden. Immer wieder kann man kritische Situationen auch für Fußgänger beobachten, die sich zwischen fahrenden und parkenden Autos bewegen müssen. Das gilt auch für das Parken an den Bushaltestellen, das grundsätzlich verboten ist.

Immer wieder erreichen die Stadt Wünsche nach mehr Sauberkeit. Mit Umstellungen im Bauhof soll diesem Wunsch in Zukunft mehr Rechnung getragen werden. Andererseits ignorieren Bürgerinnen und Bürger diese Bemühungen, zum Beispiel indem sie trotz tagelang vorher angekündigten Halteverbots entlang der Stadtmauer parken. In unmittelbarer Nähe zu den Fahrzeugen kann das Unkraut nicht entfernt werden.

Da in Hirschhorn zumindest außerhalb von Großveranstaltungen mehr als genügend kostenfreie Parkplätze zur Verfügung stehen, muss man wohl von Bequemlichkeit der Fahrzeugnutzer ausgehen. Auf die Fahrzeughalter, die heute (27. August) verbotswidrig parkten, wird ein Ordnungswidrigkeitsverfahren zukommen, künftig wird nach Abwägung der Umstände auch auf Kosten des Halters abgeschleppt.

Die Ferienspielkinder einmal ganz anders. Sie schlüpften am 14. August in die Rolle von Graffiti-Künstlern und gestalteten das Buswartehäuschen in der Langenthaler Straße als Aquarium. Gesponsert von Malerbetrieb Volk aus Hirschhorn und begleitet von Enno Folkerts glänzt das Bushäuschen auch zur Freude der Seniorinnen und Senioren im nahen Bonifatiushaus. Die Verwandlung wurde von Monika Hofman fotografisch dokumentiert.